Wednesday, May 23, 2007

Oaxaca

Wieder eine kulturelle Hochburg auf unserer Reiseroute, nach anstrengender, 12-stündiger Reise durch die Berge. Viele Jugendherbergen, viel kulturelle Aktivität, viele Cafés, viele nette, billige und teure Geschäfte, viele Autos und viel Lärm, viele Menschen auf der Strasse, viele Sprüche an den Wänden, Spuren freier Meinungsäusserung vom Hochdruckstrahl entfernt, viele Universitäten, viele Fussgängerampeln mit animiertem Männchen und Countdownanzeige, vieles Altes und Neues zu bestaunen, viel Kunsthandwerk, viele alternative Kinos, eine Alliance Française, viele Touristen, viele Farben, viele Märkte und gegrillte Grashüpfer und Heuschrecken zum Schlemmern. Guten Appetit!




Ah les plaisirs de la ville!... Finalement, on y revient!

Cinema, bars, musées, boutiques. Tout y est -La ville a retrouvé son calme depuis les évènements de l'an passé, les derniers grafitis sont nettoyés -
Nous passons ici une semaine agréable à flaner dans les rues de cette très belle cité coloniale et admirons le riche artisanat de la région: poterie, tapis, ...

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Boca del Cielo - La côte des Chiappas.

Après plusieurs mois passés dans les montagnes nous sommes impatients de découvrir le Pacifique. Nous atterissons alors à Puerto Arista. La chaleur est accablante d'autant plus que nous commençons à être bien chargés.
Mais nous sommes aussi assez vite déçus car le village ne vit quasiment pas en dehors des saisons touristiques et ressemble à une ville fantôme. Profiter de la plage et de la mer tant attendues s'avère impossible. Le soleil est écrasant et l'océan très dangereux.

Allons voir plus loin : à Boca del Cielo par exemple, ce nom très poétique nous fait déjà rêver... C'est sur un banc de sable entre la mer et une lagune, chez Anita que nous arrivons alors. Mais décidemment, nous nous sentons bien seuls sur ce petit bout de terre. L'occupation de la saison est la sieste, bien enfoncé dans un hammac. Le but du jeu, je crois, ici est de dormir le plus longtemps possible. Nos hôtes ont l'air de pratiquer depuis bien longtemps ce sport. On les a un peu réveillé, on dirait.
Nous n'instisterons pas et les laisserons à leur torpeur. ¡Feliz sueño!

Schlummernd in den Himmelsmund

Es ist heiss. Wir steigen aus dem Colectivo aus, das Hemd am Körper klebend. Ein dumpfes Rauschen füllt den Hintergrund aus. Das erste Mal in meinem Leben sehe ich den Pazifik, der sich wild aufbrausend in sich selbst überschlägt. Eine gewaltige Kraft, die in den Strömungen steckt, lässt die Wellen klatschen und das schäumende Wasser in die Höhe spritzen. Doch wird davon abgeraten sich schwimmend in die Fluten zu begeben. Gefährliche Strömungen reissen Unvorsichtige schnell aufs offene Meer hinaus. Somit begnügen wir uns mit ein bisschen Geplanschelei in Ufernähe. Trotzdem ist die Kraft des Wassers überwältigend. Nur mit Schwierigkeiten behält man sein Gleichgewicht.

Wir sind alleine auf dem kilometerlangem Strand. Kaum eine Menschenseele läuft uns über den Weg. Die Restaurants schmiegen sich eines neben dem anderen artig aneinander. Sie wirken wie ausgestorben, geisterhaft. In die Ferne blickend, wartet die Bedienung auf hungrige und durstige Kundschaft. Man könnte meinen, dass sie sich seit Wochen nicht einen Millimeter bewegt hat. Und alles geschieht in Zeitlupe. Die Hitze erschlägt jeglichen Kraftschimmer. Dies ist Puerto Arista, ein von lokalen Touristen beliebter Ort, und zu Urlaubszeiten komplett übervölkert. Wir fühlen uns ein wenig bedrückt von der Stille und Tatenlosigkeit und suchen weiter nach Leben im Boca del Cielo.

Auf einer Sandbank, nur mit dem Boot erreichbar, reihen sich die Restaurants mit Cabañas aneinander. Wir folgen dem Ratschlag Miguels, unserem Herbergsvater in San Cristóbal, und fragen nach einem Zimmer im Restaurant Anita. Eine übergewichtige Frau zeigt uns schleppenden Schrittes eine Hütte, wir sagen zu. Doch ist uns nicht wohl. Eine Trostlosigkeit umhüllt unser Nichtstun. In der Sonne hält man es keine fünf Minuten aus. Jegliches Lebewesen sucht Schatten oder Wasser zur Abkühlung. Wir warten, und warten, und warten, essen ein wenig, und warten, und warten, und schlafen. Man wiegt sich in der Hängematte, schlummernd, oder stoisch auf den vor sich hinlaufenden Fernseher starrend. Wir ändern unsere Meinung, selbst dies braucht seine Zeit in der Hitze, und verlassen diese Phantomorte schnellen Fusses.

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Tuesday, May 22, 2007

Schön wars ... in Guatemala!

Wir blättern die Seite um ud beenden damit das Kapitel Guatemala. 40 Tage waren wir hier, noch 47 bis zum Rückflug. Es fällt uns schwer den Rhythmus des Reisens, nach unserer Zeit in Nebaj, wiederzufinden. Uns fehlen die Freunde, die hiesigen wie auch Ihr!

Unser nächster Stopp heisst San Cristóbal de las Casas und befindet sich im Chiappas, Mexiko. Mit grossen Augen entdecken wir das koloniale Städtchen und finden lange Vermisstes vor: Bücherläden, wovon man in Guatemala, in den uns bekannten Orten, nur träumen kann, säumen die Strassen und füllen die Innenhöfe aus. Programmkinos mit alternativer Filmauswahl, geschmackvoll dekorierte Läden mit aus der Region stammendem Kunsthandwerk, oder einfach nur ein nettes Café zum Entspannen. San Cristóbal ist voll davon!

Wir bereiten den Schlachtplan vor. Cédric Gesnouin, ein alter Schulfreund Stéphanies, organisiert sich ein paar freie Tage von seiner Arbeit in Monterrey und kommt uns besuchen. Mit Emely aus Washington D.C. entdecken wir zu Boote den Cañon del Sumidero. Und mit dem Bus geht es zum Markt von San Juan Chamula, wo die Indianer mit weissen oder schwarzen Schafspelzen und Ledersandalen durch die Strassen wandern. Besonders kontrastreich wird es mit dem am Gürtel angebrachten Handy!

Die Situation der Indianer im Chiappas ähnelt der guatemaltekischen. Zudem gehörte der Bundesstaat vor etwas mehr als 100 Jahren noch zum Nachbarland. Die Erde ist voll von kostbaren Rohstoffen, und von der Regierung wird alles Mögliche getan, diese Reichtümer in die Hände von ein paar oberreichen Fuzies zu legen. Doch die Ureinwohner, die, man könnte glauben, nur noch ihrer billigen Arbeitskraft wegen, geduldet werden, wollen ihren Anteil. Schliesslich handelt es sich um ihren Grund und Boden. Doch stattdessen leiden sie unter Analphabetismus, Unterernährung und extremster Armut.

Viele Organisationen und verschiedenste Bewegungen haben sich in den letzten hundert Jahren gegründet, politische wie militärische, die von sich selber behaupten für die Interessen der Indianer zu kämpfen. Die international bekannteste ist wohl die Ejército Zapatista de Liberación Nacional (EZLN), eine Guerrillagruppe, die 1994 für Aufregung sorgte, als sie drei Städte im Chiappas, darunter auch San Cristóbal, besetzten. Nach wenigen Tagen wurden sie vom Militär weit in den Dschungel Lacandona vertrieben, wo sie noch heute agieren. Zunächst traf die Bewegung auf viel Wohlwollen in der Bevölkerung, doch sieht die Situation heute etwas anders aus. Zwei Dokumentarfilmer, die die Jugendherberge mit uns teilen, klären uns ein wenig darüber auf. Viel Konkretes passiert kaum und man weiss, dass jegliche ernsthafte Gefahr für die Regierung oder sonstige Gruppierung in Mexiko schnell aus dem Weg geräumt wird!

Doch schweifen wir nicht zu weit in Nichtigkeiten ab. Als wahres Abenteuer stelt sich unsere Fahrradtour in den Bergen heraus. Mit highclass BMX-Rädern geht es bergauf und -ab, über enge, steinige Pfade, und steiles Gefälle, die den Puls und Adrenalingehalt umgekehrt exponentiell steil in die Höhe schiessen lassen.

Cédric verlässt uns am Sonntag, und uns bleiben noch drei weitere Tage, in denen wir uns genüsslich Entspannen, durch die Geschäfte ziehen und Geschenke kaufen und allabendlich in den Kinos spannende Dokumentarfilme über den Chiappas und seine Geschichte oder die Lehreraufstände in Oaxaca im letzten Jahr regelrecht aufsaugen.

Leider muss sich unser Geldbeutel nach dem günstigen Guatemala wieder an die mexikanischen Tarife gewöhnen, und unsere Aktivitäten wie die Geschenke haben unser Budget ordentlich auf die Probe gestellt.

Die letzte Etappe beginnt aussergewöhnlich spannend, doch macht sich gelegentlich ein Heimweh bemerkbar. Man zählt die Tage und die Lust, Neues zu entdecken, lässt gemächlich nach. 137 Tage sind eine lange Zeit, doch zählt dies ebenfalls zu den Erfahrungen einer Reise.

San Cristobal de las casas...

J - 47 avant notre retour. Il est temps d'amorcer notre remontée vers Guadalajara - dernière étape de notre voyage. Nous quittons en tout cas le Guatemala remplis d'impressions fortes mais nous sommes aussi heureux de retrouver le Mexique.
Première alte : la fameuse ville de San Cristobal de las casas au coeur des Chiapas. Nous nous y sentons tout de suite à notre aise. Dans cette vielle ville au pur style colonial règne une atmosphère agréable. Il y a beaucoup de jeunes, de lieux alternatifs, de magnifiques boutiques, de librairies...en somme, on peut difficilement s'ennuyer.
D'autant plus qu'on a rendez-vous ici avec un vieil ami d'enfance : Cédric, qui descend de Monterrey pour nous rejoindre un long week-end. On est tout les deux étonnés de se retrouver là, si loin de notre Saint Hilaire natal! On profite donc ensemble de la ville, on partage nos impressions ce qui donne lieu à des discussions plutôt marrantes. Comme il connaît maintenant bien le pays, il nous fait découvrir des spécialités notamment la "michelada"...vous ne devinerez jamais ce que c'est... et bien il s'agit de bière à laquelle on mélange du jus de viande et un peu de piment...hum! j'avoue que je ne suis pas vraiment fan.
On descend aussi le canion del Sumidero en lancha. On peut y voir d'immenses croccodiles (5m) vivre dans leur environnement naturel, et le paysage est à couper le souffle. Dans la montagne alentour, nous partons en VTT. C'est l'occasion de se muscler un peu et d'apercevoir ces belles bergères filer la laine au milieu de leur troupeau. On ne vous montrera pas d'images car dans le respect des communautés indigènes nous n'emporterons pas notre appareil. La descente finale vers San Cristobal est extrême. Nous atterrissons alors autour d'une bière : remède contre les courbatures du lendemain - Ca marche! (attention, une seule bière suffit pour drainer les toxines musculaires!).
Nous flanons dans les rues, visitons les petites salles de ciné alternatifs pour visionner des documentaires sur l'OMC, la crise de Oaxaca de l'an passé et sur les zapatistes d'hier et d'aujourd'hui. A ce sujet, nous apprendrons que la réalité du mouvement est plutôt flou. Aujourd'hui, c'est d'ailleurs plus un mythe qu'une réalité pour les communautés indigènes.
Cédric doit déjà repartir. Nous, nous restons encore quelques jours et arpentons les marchés artisanaux qui foisonnent ici.

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Monday, May 07, 2007

Schnaufend und mit schmerzendem Knie

Der Abschied von der Familie zieht sich etwas in die Länge und Mist! Wir haben die Fotos für Adeleidas Gästealbum vergessen. Jetzt müssen wir aber wirklich los. Schnell noch einen dicken Abscjiedsdrücker von Marcia, und weiter mit fünf Stunden Busfahrt. Dann erreichen wir Panajachel, wo wir nur fix ein Boot besteigen, welches uns dann in San Pedro absetzt.

Wir warten auf ein atemberaubendes Panorama des Atitlán-Sees, doch behindert ein Nebelschleier unsere Sicht, und wir können die Umrisse des Sees nur erahnen. Es stellt sich heraus, dass sich die ideale Saison für Fotos eher um die Jahreswende befindet.

Vor einigen tausend Jahren kam es zu einer gewaltigen Vulkanexplosion, die Gestein bis nach Florida geschleudert hat. Das dabei entstandene Loch hat sich mit Wasser gefüllt und wurde See Atitlán getauft. Heute schmücken noch drei Vulkane die Ufer. Die Gegend wurde in den 60er Jahren von amerikanischen Hippietouristen entdeckt und sofort zur ihrer Hauptbasis in Guatemala erklärt. An jeder Ecke kann man an Yogakursen teilnehmen oder sich von verschiedensten Massagen verwöhnen lassen. Ein paar Gramm Marihuana oder Kokain werden einem ebenfalls gelegentlich angeboten. San Pedro, am Fusse des gleichnamigen Vulkans, stellt sich als eine Partymeile heraus. Ein eigenartiger Schlag von Touristen tummelt sich durch die Strässchen. Wir fühlen uns ziemlich fehl am Platz zwischen den jungen und partygeilen Menschen. Doch behalten die Einwohner trotz der Touristenüberflutung erstaunlicherweise ihren gutmutigen Charme und grüssen mit einem warmherzigen Lächeln. Das versöhnt uns immer wieder ein wenig.

Am dritten Tag strten wir unser wahres Abenteuer. Fünf Kilometer Marsch und 1.400 Mater Höhenunterschied bis zum Gipfel des Vulkans. Und es steigt, und steigt, und steigt und hört nicht mehr auf zu steigen. Bis zum Schluss durchwandern wir alle vorstellbaren und unvorstellbaren Bewusstseinszustände! Wo ist sie nur hin, unsere sportliche Kondition? Auch der Rückweg besitzt seine Tücken und stellt unsere rostigen Kniescheiben gewaltig auf die Probe.

Mit Muskelkater und Knieschmerzen verbringen wir die Tage bis zum Abflug im Ausnahmezustand. "Snake II" heisst unsere Langeweile vertreibende Aktivität und befindet sich auf unserem Handy. Rekorde überschlagend, bewegen wir uns dem Wahnsinn nahe, dem stupiden Spiel verfallen!

Für noch weniger Inspiration sorgte die erschreckende Nachricht über den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Wie kann nur Nicolas Sarkozy in das höchste Amt gewählt werden? Schwierige Zeiten für Kultur, soziale Sicherheit, Ausbildung und internationale Beziehungen für die nächsten fünf Jahre! Es ist ein enttäuschender Moment, wenn man feststellen muss, das fast 54% der Französinnen und Franzosen für einen arroganten, in sich selbst verliebten Grössenwahnsinnigen stimmt. "Für ein Frankreich mit mehr Autorität, Arbeit und Moral." Na herzlichen Glückwunsch Herr Präsident. Mal sehen was die zurückgeführten Immigranten, die zu Zwangsarbeit und Kleinstlohn gezwungenen Arbeitslosen und die von einem zukünftig privaten Schulsystem ausgeschlossene Masse zu diesen Grundprinzipien sagen werden!

De Nebaj au trou noir...

Le départ de Nebaj paraissait plus facile pour nous que pour nos amis. "C'est toujours plus facile pour celui qui part que pour celui qui reste" comme on dit! Nous sommes pourtant bien ici nous pourrions encore prolonger notre séjour, comme ils nous le suggèrent à maintes reprises. Mais nous voulons aussi découvrir le sud et la région volcanique du Lac Atitlan avant d'entamer notre retour vers le Mexique.
Après de chaleureuses embrassades et 5h de route nous arrivons à Panajachel. Le panorama magnifique sur le lac que nous attendions n'est pas au rendez-vous, en cette saison des pluies, la brume est très épaisse.
Nous traversons le lac pour atteindre San Pedro - petite ville touristique au pied du volcan du même nom.
Bon, là, on doit se réadapter. Ici, c'est le paradis des babos (heureusement, ils ne sont pas encore tous arrivés!):cours de yoga, massages, saunas, bars -restos à gogo et drogues en tout genre sont à notre disposition...finalement, on se demande si on aurait pas du rester à Nebaj!, on est un peu décalé!
En 4 jours d'ennuis et de manque d'inspiration, on aura quand même réussi à faire une excursion jusqu'au sommet du volcan. Nous mettrons 3 jours à nous en remettre : plutôt abrupte la montée et la descente aussi d'ailleurs!

San Pedro ne nous aura donc pas séduit malgré l'extrême gentillesse des habitants.Nous passons alors sur l'autre rive à San Marco. C'est un peu plus tranquille mais l'esprit est quasiment le même. Nous y passerons la soirée avec deux français plutôt marrants, installés ici depuis 20 ans. Ensemble, on essaye tant bien que mal d'avaler la nouvelle de l'après-midi!! On en revient pas : Qui sont ces français qui souhaitent revenir au temps du paternalisme autoritaire et plonger tête baisser vers un néo-libéralisme à l'américaine ?? Notre vie va changer, je crois...Vais-je pouvoir continuer à travailler dans la culture? ou faudra-t-il que je devienne marchande de cacahuettes??? Il est en tout cas temps pour moi de m'engager plus à fond pour mes idéaux politiques. J'ai l'intention de lutter
contre cette France conservatrice, individualiste, impérialiste et raciste!!!


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