Tuesday, February 27, 2007

In der Hitze brüten

Es geht weiter in den Norden. Wir setzen Fuss auf die Halbinsel Yucatán. Eine der teureren Regionen Mexikos, mit bekannten Reisezielen wie Playa del Carmen, Chichén Itzá oder der Insel der Frauen (Isla mujeres). Leider etwas überbevölkert von Touristen, wollen wir es trotzdem wagen die eine oder andere Ecke zu entdecken. Fangen wir mit dem etwas verträumten Städtchen Campeche an. Viel gibt es hier, neben ein paar netten Museechen und einem pittoresken, historischen Zentrum, nicht zu sehen.

Wir nutzen die Zeit um uns noch ein wenig zu erholen, unser Spanisch weiter zu verbessern und natürlich unseren Blog etwas zu aktualisieren. Mehr kann man sowieso nicht in dieser brütenden Hitze (und das im Winter!) unternehmen. Aber wir waren im hiesigen Universitätskino, was einen dänischen (oder norwegischen?) Film mit spanischen Untertiteln zeigte: "Gerne in deiner Haut" - oder so ähnlich - ein etwas seltsames, mit schwankenden Charakteren bestücktes Drama zwischen einem Transsexuellen und einer gefühlsmässig verlorenen Frau. Immerhin mal wieder einen Film gesehen!

Schliesslich gäbe es noch einiges über den US-amerikanische Einfluss in Mexiko im Allgemeinen zu berichten, was mich mehr und mehr "unwohl" stimmt, doch dazu später mehr.
Sous le soleil de Campeche

Nous découvrons la petite ville de Campeche á 3h du matin...tout est calme. Ancienne ville coloniale pittoresque oú il fait bon se poser pour quelques jours. Petit bémole, il y a trés peu d endroits oú sortir, voir aucun! On se repose, on en profite pour travailler notre espagnol, on traine au ciné universitaire, on prend méme le temps de s ennuyer... on méne une vie normale en quelque sorte. Tout va pour le mieux... on cherche juste á éviter de plus en plus les quelques touristes américains qui croisent notre chemin, ils nous sont pour l instant assez désagréables. Un certain antiaméricanisme gagne méme Carlo, je vous assure, je n y suis pour rien!


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Sur les traces des Mayas...

Après deux jours de oisiveté, Venicio nous emmène un matin jusqu à la lisière de la forêt. Il ne fait pas encore trop chaud, et l air, chargé d humidité, nous caresse, c est divin. On découvre une cascade magnifique. C est le moment de se purifier, de se laver corps et âmes pour pouvoir fouler ce sol vierge et entrer sur le territoire des ancêtres mayas. Nos sens sont en éveil. Venicio est notre guide, il ouvre le chemin. Nous écoutons chaque bruit, craquement, cris et cherchons à deviner et à apercevoir ce qui se cache derrière. C est mystérieux. D autant plus que cette forêt recelle encore 1000 trésors de la cité maya, recouverte à 8o pourcent par la végétation. Les traces de ses ruines sont partout. La nature est devenue son écrin depuis son abandon au Xeme siècle.
Après quelques kilomètres, la forêt nous ouvre un passage et nous apercevons l entrée d une ruine recouverte de terre. C est un couloir obscur effroyablement attirant. Venicio s y glisse, suivi de Carlo...que vont ils trouver...un énorme serpent, une araignée géante et ses petits...je veux qu ils ressortent!! Ah, les revoilà!finalement, ils ne s enfonceront que de quelques mètres, intimidés par la profonde obscurité, la chaleur étouffante et les cris de chauves souris qui résonnent au fond du passage!

Plus loin nous crapahutons pour arriver aux ruines d un temple...on pourrait continuer, mais il commence à se faire tard et nous voulons aussi visiter le site archéologique voisin. C est la cité maya la plus belle et la mieux conservée avec ses pyramides et palais s élevant au milieu de la jungle et des cris des singes hurleurs. Que dire, il suffit de regarder les images!

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Palenque, la colonie de vacances!

Nous arrivons à Palenque au levé du jour dans un état segond après une nuit de voyage et quelques heures d attente à la gare routière dans la moiteur des tropiques.
Nous sommes épuisés et espérons trouver rapidement une cabane dans la jungle. Les campings du coin sont plutòt vides à la saison. Nous finissons par choisir celui qui nous semble le plus vivant et tranquille à la fois (sans trop de hippies, nombreux dans la région). Nous optons donc pour celui de Mayabel.
Environnement étrange, plein de contraste, décor un peu "toc" au milieu d un paysage surnaturelle ...
Palenque se trouve dans les Chiapas, la région la plus pauvre du Mexique. La nature y est dense tout comme l humidité. Et au milieu de tout Ça, nous découvrons une colonie de touristes : gringos, canadiens, quelques allemands, francais et espagnols. On est comme dans un monde paralèlle, en dehors de la réalité mexicaine...bon, pas tout à fait, c est vrai que tout ce beau monde représente la source de revenue la plus importante ici!
Au début, nous n avons pas trop envie de nous y frotter et puis...Nous rencontrons Venicio et Martin, deux jeunes mexicain et guatémaltèque qui vivent ici depuis plusieurs semaines. Ils prennent le temps de vivre, en fabriquant des bijoux et en jouant de la percussion avec les nouvelles personnes qu ils rencontrent chaque jour. Nous partageons alors des moments agréables et nous laissons vivre, nous aussi.


Schwitzend im Dschungelbuch

Nun ist es soweit: nach einer anstrengenden Nacht in Bussen und deren Bahnhöfen, lange wartend auf die Korrespondenz, breiten die tropischen Grade ihre warmschweren und vor Luftfeuchtigkeit triefenden Arme aus. Adieu, die kalten Nächte und triefenden Nasen, und herzlich wilkommen die Moskitos auf den klebenden Leibern haftend.

Nach ein wenig Spanischlernen, nun endlich wieder ein wenig Zeit und Inspiration für ein paar Worte mehr zu unserem Reisebericht. Übrigens: täuscht keine falsche Bescheidenheit vor! Ihr dürft Eure Kommentare in Massen hinterlassen, und sei es nur um mich auf meine Komma- und Rechtschreibefehler hinzuweisen. Unter jedem Kapitel gibt es ein kleines "Comment" (mit meistens einer etwas enttäuschenden "0" dahinter), dort kann man mit einem einfachen Mausklick eine kleine Nachricht, Meinung oder Gedankenspielerei hinterlassen.

Es ist 6 Uhr morgens und unser erstes Objektiv ist es, eine Unterkunft zu finden, um ein wenig Schlaf nachzuholen. Nach ein paar zweifelhaften Preisvergleichen, entscheiden wir uns für Mayabel, ein Campingplatz mit kleinen Bungalows oder der Möglichkeit unter Strohdächern auf einer Hängematte zu übernachten. Das Dekor scheint aus irgendeinem Tarzanfilm zu stammen und wirkt, zusammen mit dem gestutzten Dschungel rund herum und den für die Saison doch recht zahlreichen, weissen Gästen, seltsam. Wir wissen noch nicht so recht, was wir von der ganzen Sache halten sollen. Doch erst einmal ist nach dem vielen Gereise ein wenig Erholung angesagt.

Der erste Abend beginnt kläglich, begleitet durch schlechte, auf Touristen zurecht gestutzte, angeblich lokale Musik, was wir mit gutem Tequila und Stephanies halben-Liter-Cocktail zu versüssen versuchen. Funktioniert nicht wirklich!
Doch stossen wir auf den trommelnden Mexikaner Martin, den Schmuck bastelnden und verkaufenden Guatemaler Venicio und noch ein paar andere hier lebenden Leute. Einige für ein paar Monate um ein wenig Geld zu verdienen, andere, wie wir, für ein paar Tage Urlaub. Wir entscheiden uns, noch zwei Tage länger zu bleiben, um in Ruhe die seit 1000 n.Chr. verlassene Mayastätte Palenque zu besichtigen und mehr Zeit mit unseren neuen Nachbarn zu verbringen. Venicio schlug uns auch gleich vor, mit ihm ein wenig den Dschungel zu entdecken.
So machten wir uns eines Morgens, nach einem kleinen Frühstück mit Omelettes, zubereitet auf einer sehr provisorischen Kochstelle in seiner Hütte, auf in die Wildnis. Für etwa zwei Stunden folgten wir auf Schritt und Tritt und entdeckten Wasserfälle mit geheimen Durchgängen oder im Boden vergrabene, zu Palenque gehörende Gebäudeeingänge, überfüllt mit Fledermäusen und sonstigem Gekräusel und Gemeuchel.
Anschliessend ging es für uns weiter zur Stätte. Eine der grösseren und schönsten Mayastätten. Nur etwa 15 Prozent der ehemaligen Stadt ist freigelegt und für Besucher zugänglich. Noch beeindruckender, wenn man sich vorstellt, dass die Maya weder Eisenwerkzeuge besassen, noch das Rad. Eingehüllt vom Dschungel, durch verschlungene Pfade verbunden, besitzen die Gebäude hier einen noch mysteriöseren Flair als in Teotihuacan, unsere erste Stätte in der Nähe von Mexiko-City.

Wir verbringen noch eine letzte Nacht im Touristenlager, diskutieren mit unseren Nachbarn über die Bedeutung von Liebe und den Erscheinungen und Eindrücken nach Einnahme von Peyotl (ein Kaktus, der extreme halluzinogene Wirkung hervorruft) - und das alles auf Spanisch! Ein kleines bisschen schwer fällt uns diese Mal der Abschied schon, aber naja ...

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Saturday, February 24, 2007

Wer hat die Kokosnuss geklaut?

Obwohl es noch einiges in und um San Andrés de Tuxtla zu entdecken gegeben hätte, wie zum Beispiel der 50m hohe und 40m breite Wasserfall Salto de Eyipantla, wo Mel Gibson eine Szene seines letzten Filmes "Acopalypto" gedreht hat, fahren wir in Richtung Chiappas, der ärmsten Region Mexikos. Die Region, wo es eher europäische als die nordamerikanischen Touristen hinzieht, nicht wenige davon, um mit Hilfe von Champìgnons oder anderen "Hilfsmitteln" eine Verschmelzung ihrer selbst mit der Natur zu provozieren. Begründet wahrscheinlich auch durch die starke Tendenz der Bevölkerung zum Schamanismus und dessen Heilkräfte.Fast ein Drittel der Bevölkerung stammt hier von verschiedenen indianischen Ureinwohnern ab. Obwohl 80% der Kommunen hier keinen Anschluss an Wasser oder Elektrizität besitzen, produziert die Region etwa ein Drittel des gesamten mexikanischen Energiebedarfs. Wir konnten leider noch nicht feststellen womit... Und zuguterletzt: die Hälfte der Menschen hier ist unterernährt!

Dafür lassen es sich die europäischen Hippie-Touris in überteuerten Jungle-Campingparks ganz gut gehen. Und man selbst ist mittendrin :-(.

Doch wenn man mal etwas weniger schwarz sieht, erlebt man hier das reinste Naturparadies, ein bisschen à la Indiana Jones, voll mit unberührtem Jungle, Wasserfällen und verlassenen, meist von den Mayas konstruierten indianische Stätten. Auch einiger Reservate sorgen für den Schutz von Flora und Fauna.

Soweit zur Einleitung unseres kleinen Abstechers zur wahrscheinlich bekanntesten und beeindruckensten Mayastätte des Chiappas: Palenque!

Wednesday, February 21, 2007

¡Vamos a la playa!

Wir entscheiden uns noch ein wenig in San Andrés de Tuxtla zu bleiben. Ein wirklich angenhemer, ruhiger Ort mit einer bezaubernden Umgebung! Und alles ist auch ohne Auto erreichbar. Noch einmal nehmen wir den Bus nach Catemaco, um von dort aus weiter nach Montepio zu kommen. Ein Dorf, welches direkt an der Antlantikküste liegt.


Für den Transport gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ein Taxi, was einfach bei etwa 14 Euro liegt. Oder die taxis rurales, oder noch spannender: Piratas! Hierbei handelt es sich um Pick-Ups, diese amerikanisch aussehenden Autos mit einer Ladefläche am Hinterteil.
Diese alternativen Taxis bieten der Bevölkerung eine sehr günstige Möglichkeit sich auf dem Land zu bewegen, und das im 15- oder 30-Minutentakt. Natürlich sind die Preise damit viel interessanter als bei den herkömmlichen Taxis. Man sollte nur nicht zu übermütig sein, und sich gleich hinten auf die Ladefläche schwingen, da der Zustand der Strassen und die regelmässigen Geschwindigkeitsdrossler (Quer über die Strasse betonierte Erhöhungen, die fleissig für die Abnutzung der Stossdämpfer sorgen!), die Autos ordentlich durchschütteln.

Eine Stunde später ist es endlich soweit: das erste Mal in Mexiko am Strand! Und kaum eine Menschenseele, das Wasser ist herrlich und die Sonne knallt uns schön auf die weissen Leiber. Wir haben sogar die Zeit einen kleinen Ausflug zu Fuss, zu einem kleinen Wasserfall zu machen (äusserst romantisch). Noch einen kleinen Krabbencocktail und schon geht es wieder nach Hause!



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Wer reitet dort durch Nacht und Wind?

Noch am selben Tag ging es weiter nach San Andrés de Tuxtla. Es wird jetzt langsam richtig abenteuerlich. Der nächste Ort ist ein mittelgroßes Städtchen und unsere Reiseführer konnten nur kläglich wenig darüber berichten. Natürlich gab es auch keinen Stadtplan. Und so mussten wir uns in finsterer Nacht (um 19 Uhr ist es hier schon dunkel) ganz alleine im Vertrauen auf unsere Spanischkenntnisse bis zu einem günstigen Hotel durchschlagen. Dank der superfreundlichen Mexikaner dauerte dies auch gar nicht lange. Noch ein paar Bierchen gezischelt und ab in die Koje.
Doch leider haben wir uns zu früh gefreut. Auch wenn die Temperaturen hier am Tage bei etwa 25ºC liegen, geht es Nachts nahe an die 10ºC ran. Und eine dünne Decke, wie sie uns das Hotelbett nur bot, reicht nicht für einen ruhigen und angenehmen Schlaf.
Also ging es am nächsten Tag auf die Suche nach einem neuen Hotel. Und mit ein bißchen Glück fanden wir auch gleich gegenüber, für noch weniger Geld ein wesentlich sympathischeres Etablissement. Noch ein wenig unausgeschlafen, mit etwas schlechter Laune und ein wenig Halsschmerzen ging es danach auf Exkursion nach Catemaco. Ein 10 Kilometer entfernter, touristischer Ort, mit einer bezaubernden Lagune, auf der wir uns zusammen mit einer netten mexikanischen Reisegruppe in einem gemieteten Boot spazieren fahren lassen.
Was sind die auch geschwätzig, diese Mexikaner. Kaum eine Minute an Bord, da wird gleich gefragt woher man kommt, und eine Stunde später werden auch schon Adressen ausgetauscht. Eine Ärztin aus Guadalajara, was gegen Ende unserer Reise auf dem Plan steht, schlug uns gleich vor, bei ihr vorbei zu schauen, sobald wir in der Gegend seien.... Mal sehn.

San Andrez de Tuxtla

La ville de San Andrez n'est pas particulièrement jolie, mais les gens y sont très chaleureux. Et la nature environnante est tout simplement somptueuse!!
On arrive de nuit, il est 21h et c'est la fête au village, comme tous les domingos(dimanche), sur la place centrale, c'est concert! Bon, les basses sont un peu saturées...on ne dansera pas!
Le lendemain, on découvre la Laguna de Catemaco en petit bâteau. L'aventure commence, de nouvelles sensations, de nouveaux amis - les touristes de Guadalajara qui nous accompagnent.
Très impressionnés, on passe la soirée dans le pasio de l'hotel à savourer la Corona, des avocats et autres petits amuse-gueules. On est bien!! qu'est ce qu'on est bien!
Le Mardi, on décide d'aller voir la mer, enfin! On trouve un taxi collectivo qu'on appelle ici las piratas. C'est le seul moyen de se déplacer à travers la campagne et la forêt. Sur la route, avec le chauffeur, on apprend plein de choses sur la région et le mode de vie des gens d'ici. Ils vivent essentiellement de l'agriculture, de la pêche et de l'élevage.
Après 1h10 de route, on arrive à Montepio! La mer!! La plage est presque déserte, seuls les enfants des pêcheurs du coin jouent au bord de l'eau. Le paradis.
Le soleil étant quand même assez agressif à cette heure de la journée(13h), on ne s'attarde pas trop sur la plage et partons à la recherche d'une cascade. On se sent vraiment en communion avec la nature!! C'est une merveille....
Epuisés et ravis, on rentre à la nuit tombée sur San Andrez.
Mercredi - visite de la fabrique de Cigare de mano a mano! on fera goûter aux amateurs!
Pour l'après-midi, vamos a une autre cascade!!
Gracias San Andrez pour ces quelques jours enchantresques.

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Tuesday, February 20, 2007

Impressions de Veracruz...de Vera..quoi?

Arrivée : 12h, on vient de râter le défilé! Sur le port, on apercoit seulement une foule dense qui s'éloigne! Bon, à part quelques paires de paupière pailletées, l'extravagance carnavalesque ne se fait pas trop sentir. On repassera....Aujourd'hui, de toute facon, on a plutôt envie de se la couler douce et de déguster les fruits de mer et autres saveurs maritimes que proposent les petits restos de Veracruz!
16h45 : c'est reparti, encore un peu plus vers le sud!

Der verpasste Karneval und mehrer Stunden im Bus

Zwischendurch muss einmal erwähnt werden, dass Mexiko über ein überragend gut funktionierendes Bussystem verfügt. In den verschiedenen Preis- und Komfortklassen eingeteilt, fahren mindestens 2 bis über 100 Busse pro Tag zwischen den verschiedensten Orten. Selbst für die hier lebenden Menschen handelt es sich dabei um eine eher preisgünstige Möglichkeit sich von Ort zu Ort zu bewegen. Der einzige Nachteil dabei: Mexikaner lieben es, sich die Zeit mit beeindruckend schlechten Filmen zu vertreiben, und somit ist man dazu verbannt, den über Lautsprecher ordentlich verstärkten Geschichten zo lauschen.
Mit noch etwas erfrorenen Gliedern stiegen wir in Jalapa in den Bus nach Veracruz ein. Sonntag, der letzte, ernst zu nehmende Tag des hiesigen Karnevals - nicht zu vergleichen mit dem brasilianischen Pendant - aber immerhin. Doch leider trafen wir genau zur Pause zwischen den Umzügen in der Stadt ein. Abgeschreckt durch die schwierige und überteuerte Hotelsituation, wollten wir noch am selben Tag weiterfahren. Somit gab es also keinen Umzug mit halbnackten Frauen zu fotografieren - halb so schlimm.
Alles in Allem blieb ein etwas bitterer Geschmack von Veracruz, den wir aber mit einem äußerst leckeren, maritimen Essen leicht verbannen konnten. Hoffen wir weiterhin auf Besseres!
Jalapa

Et non, on ne râla pas!! même si le temps ne fut pas au beau fixe!
On aura au moins découvert la particularité du climat de la région : Brume et bruine hivernales. Ca peut durer des jours, des semaines, voir des mois entiers(de décembre à mars environ). 2 jours nous ont suffit pour nous faire une idée.
Pour faire face à ce phénomène, le musée anthropologique est un très bon refuge, à défaut de flâner dans les rues plutôt vivantes de Jalapa.
Cette ville se trouve en fait sur la première montagne que rencontrent les courants d'air froid descendant des Etats-Unis.Dommage! Enfin, la végétation, elle, apprécie, elle n'en est que plus chatoyante!
Eduardo et Flor, amis de Minerva, nous l'ont d'ailleurs montrée de plus près. Ils habitent à Coatepec, à 15km de Jalapa. C'est une petite ville charmante, au style colonial, productrice de café (un des meilleurs du monde, parait-il). Eduardo nous fait gouter au fruit de la plante du café, sur la place centrale. La pulpe est très sucrée. Le lendemain, il nous emmène à Xico, à la rencontre de mère Nature!! Fascinant!

Mitten in Wolkenbrüchen

Ein fast schon unglaubliches Naturphänomen ereignet sich in der Gegend um Jalapa (gesprochen: Chalapa), unserem nächsten Ziel. Dieser Ort befindet sich auf der ersten Gebirgskette vom Atlantik aus gesehen, und vor allem im Winter, durch ungünstige Wind- und Wasserströme verstärkt, taucht man hier in eine regelrechte Masse von Nebel und Nieselregen ein. Sehr beeindruckend, wenn man etwa 10 Sekunden vorher im herrlichsten Sonnenschein dahinfuhr. Beängstigend, da der Zustand laut Reiseführer bis zu mehrere Wochen oder sogar Monate anhalten kann.
Natürlich fuhren wir mitten hinein. Und der, von allen so traumhaft beschrieben, und als jung, studentisch und "alternativ" bekannte Ort versumpft im Grau und 13ºC.
Doch wir hatten letztendlich doch noch Glück, was man nur durch triefende Nasen und durchnäßte Füße etwas schwer zu schätzen wusste.
Eduardo und Flor, zwei Freunde von Minerva, der Frau meines französischen "Schwagers", luden uns für zwei Tage zum nahe liegenden Cuatepec ein. Hier wird angeblich der weltbeste Kaffee produziert - mal sehen, wer in den Genuß von unseren 250g schwerem Gold in Form von Kaffeebohnen kommen wird...
Das Schicksal meint es schließlich doch noch gut mit uns. Eduardo nimmt uns mit seinem Auto auf Entdeckungsreise, und das ganze noch bei Sonnenschein. Alles in allem ein herrlicher Moment mit unseren mexikanischen Freunden. Unser Spanisch entwickelt sich langsam aber sicher, soger einige, etwas holpernde, aber weitreichende Gespräche konnten wir in den Abendstunden führen.

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Mexico - Puebla : le contraste

Alors que la ville de Mexico se développe anarchiquement vers une modernité sauvage, Puebla, elle marque son traditionnalisme ...espagnol.
Toutes les maisons sont ornées de faiences superbes, si ce n'est de chantilly! Ah le baroque du XVII eme!
Puebla est la ville de la poterie et des céramiques par excellence. Ses marchés sont agréables pour flaner plus que pour y faire affaire, trop chic pour moi!
Coté culinaire : le molé s'impose, c'est un des plus fameux plat mexicain. Il est composé de plus de 40 ingrédients! poulet, cacao, cannelle, piments.....
Pour la fête, le bar Soho, du côté de la places des Sapos (crapaux), nous réjouit plutôt . On se méle à un groupe de chanteurs en puissance et passons la soirée à faire du play back !! Les mexicains aiment vraiment chanter! Ca fait plaisir, même si parfois.....
Puebla

Nach fünf Tagen voller neuer Eindrücke und dem ersten, richtigen Kontakt mit der spanischen Sprache, begeben wir uns jetzt richtig auf unsere Reise. Bisher wohlbehütet, treffen wir jetzt die Entscheidungen selbst.
Unser erstes Reiseziel: Puebla.
Ihre Spezialitäten: Mole, eine etwas unappetitliche, dunkelbraune Pampe, die auf Tortillas alleine oder mit Fleisch serviert wird. Sehr kompliziert in der Zubereitung (Gerüchte berichten von zwischen 40 oder 50 Zutaten) und unglaublich lecker und proteinhaltig. Ultrabarocke Kolonialbauten mit farbenintensiven Fassaden. Doch leider gleichen die Menschen den Häusern - sauber und prunkvoll. Eine beeindruckend reiche Oberschicht lebt hier größtenteils, so dass man schon mal Bars findet, wo das Glas Jim Beam für 14€ als durchaus normal empfunden wird. Wir haben uns davon aber nicht abschrecken lassen und fanden ein supernettes Hotel für 7,50 die Nacht und eine Kneipe, wo wir bis um 2 Uhr morgens für 1,50 pro Liter Bier mit jungen Poblanern gewitzelt und getanzt haben.

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Tuesday, February 13, 2007

Wildes Gelächter in den Gräbern von Teotihuacán

Die schützenden Fittiche unserer Gastfamilie abgelegt, konnten wir uns auf eigene Faust auf Entdeckungsreise begeben. Früh morgens, die Probleme der Zeitverschiebung sollten sich auch mal als postiv herausstellen, ging es ab zum Busbahnhof und schliesslich zur verlassenen Stätte.

Schon die Azteken stiessen auf eine eher verlassene Stadt und wagten sich nicht allzusehr auf die Calzada de los Muertos (obwohl der Name erst von den Spaniern stammt). Für sie war es ein Ort der Götter, weil nur Riesen ihrer Meinung nach solche kolossale Bauten vollbringen können. So schritten wir also die 2 Kilometer lange Todesstrasse entlang und krakzelten, wie es sich für fleissige Touristen gehört, die Pyramiden hoch und runter! Doch der Aufwand lohnt sich. Eine beeindruckende Architektur entfaltet sich zu unseren Füssen, und glücklicherweise mussten wir den Moment mit nur wenigen anderen Neugierigen teilen.

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Premiere semaine au rythme d'une famille du DF!

Apres un vol tres long mais assez agréable quand meme, nous sommes accuillis a l'aéroport par Stephany (une amie rencontrée a Berlin) et son pere Carlos. Avec eux nous nous sommes plongés au coeur de la plus grande ville du monde Mexico DF.

Carlos nous fait découvrir les mille couleurs et odeurs des marchés. Le plus impressionnant restera celui de Merced : tout simplement incomensurable et indescriptible!...Bon allez, j'essaie quand meme!
- Une grande partie est consacrée aux fruits et légumes. On a envie de tout gouter : avocat, goyaves, melons, citrons, tomates, ananas, meme des citrouilles. Tout ce que peut offrir la nature est rassemblé ici.
- Ensuite, il y a la partie consacrée aux jouets : masques et poupées géantes de papiers multicolors utilisés pendant les fetes, objets divers...Au milieu de tout ca, on trouve des paniers entiers de mélange de fleurs et d'écorces pour les tisanes. Et aussi des "elixirs" type vaudou pour résoudre tous type de problemes: libido, maladie, ...Ah , oui, il y a aussi des crapauds vivants, les Sapos, dont la bouche et les yeux ont aussi des vertus curatives.
- Etourdis par toutes ces images, nous continuons a nous enfoncer dans ce dédales de stands pour arriver au marché des "Dolce" (les douceurs). De véritables montagnes de fruits confis envahis de guepes, des rues entieres de marchands de bonbons, vous imaginez ca? Sans oublié les marchands de maïs soufflé. On peut acheter ces "gateaux apéritifs" par kilo entier. Eliott, le frere de Stephany est reparti avec un énorme sachet sur les épaules, il mettra trois jours a tout avaler!!

Stephany, quand a elle, nous emmene le soir venu dans le centre historique. Le templo Major, la cathédrale, la place du palais national, le "salon Corona".

Nous passons aussi 2 soirées dans la famille, a l'occasion d'un bapteme et d'un anniversaire. Ici, tout se fete!!Les personnes qu'on rencontre sont chaleureuses et tres généreuses.

Ces premiers jours sont d'autant plus intenses qu'il faut digérer le décalage horaire et se mettre a l'espagnol !!

¡Pronto, pronto, pronto!

Zumindest sagten wir uns das während der letzten zwei Flugstunden. Auch der mittelmässige Discovery-Channel-Möchtegern-Dokumtarfilm konnte uns die Langeweile und die, vom langem Sitzen aufs Doppelte angeschwollene, schmerzenden Beine nicht vertreiben. Doch dann war es soweit, noch eine letzte Pirouette über die grösste Stadt der Welt, und endlich die Landung.

Wir hatten das Glück die ersten Tage bei der Familie eines Freundes aus Berlin wohnen zu können. Eine echte Händlerfamilie, die uns auch gleich am zweiten Tag den wahrscheinlich grössten Markt der welt vorstellte. Gleich neben der gleichnamigen Metrostation erstrecken sich über mehrere Kilometer (in Länge UND Breite) tausende von Ständen des Merced-Marktes.

Wie im Traum durchfliegt man die süssesten und würzigsten Düfte, durchwandert man Berge von Gemüse und Früchten der intensivsten Farben, steigt man mal eben über einen erschöpften, schlafenden Verkäufer, beobachtet man fasziniert die Vorbereitung von Palmenblättern, Nopal-Scheiben und Tortillas. Unter einer Unzahl der aberwitzigsten Pappmascheefiguren durch, an den von Bienen belagerten, kantierten Früchten vorbei, und über die Käfige mit Hühnern, Welpen, Kaninchen, Fröschen und Mäusen hinweg. Pffffff....... Es nimmt kein Ende!

Noch drei Tage bleiben wir in der Hauptstadt und versuchen ein wenig der Monumente zu entdecken, doch schliesslich verbringen wir doch die meiste Zeit mit unserer Familie (und deren Verwandten, bei Familienfeiern mit lecker belegten (und scharfen) Tortillas). Für unser Spanisch eher eine gute Sache, doch es liegt noch ein langer Weg vor uns......


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Tuesday, February 06, 2007

Silvester mit der Familie 2006/2007

Ein sehr turbulentes Jahr geht zu Ende, und ein noch chaotischeres beginnt! Viel Bewegung, viele Entdeckungen, viele Bekanntschaften, viele Photos. Vor der großen Reise das letzte Mal die Eltern gesehen, ein wenig gefeiert und über die Zukunft geschmökert. Das Rauchen habe ich immer noch nicht wieder angefangen. Stephanie ist immer noch die tollste Frau der Welt! Ich komme in den Entspurt meines Luxemburger Projektes und es gibt noch einige Kleinigkeiten für die Reise zu organisieren. Die Südamerikareise wird sich jetzt doch eher auf Mexiko und ein wenig Mittelamerika beschränken. Doch das genügt schon.

Frohes Neues Jahr! Noch einen kleinen Sekt, ach ein großer schadet auch nicht. Man braucht viel Energie um über die Jahreshürde zu springen, zu klettern, oder eher zu stolpern. Irgendwann, inmitten der Morgenstunden, schleift man sich ins Bett. Das wars also schon wieder! Wie schnell doch so "große" Momente verpuffen....
Ein neuer Morgen, ein neues Jahr, hoffentlich hat der Weihnachtsmann an die Aspirin gedacht!

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Luxemburg 2006/2007

Was für eine Stadt! Wie etwa 75% der hier lebenden Personen, hat mich die Arbeit dazu verdammt einen Aufenthalt von etwa 10 Wochen hier zu verbringen. Eigentlich ein ganz nettes Örtchen, mit kleinen, pittoresken Sträßchen, die Architektur gemischt aus alten Gemäuern und modernen Glaspalästen und sogar einer Cinemathek mit einer guten Auswahl von Filmen, älterer oder neuerer Herkunft! Doch was dieser Stadt eindeutig fehlt: charmante Menschen. Es ist beeindruckend wie kalt einem ein Haufen von Menschen gegenübertreten können. Hier geht es um Karriere, Geld und Statussymbolen. Es fehlt ein gesunder Ausgleich mit nicht professionellen Werten. Man kann sich schnell ein wenig alleine fühlen.

Doch diese Nachteile konnte ich glücklicherweise mit einem sehr spannenden Projekt aufwiegen. Shane Acker, ein amerikanische Regisseur, hat es geschafft ein bisschen Geld aufzutreiben um seinen eigenen Film in voller Länger realisieren zu können. Aber soviel Geld war es dann doch wieder nicht, also ab nach Luxemburg, wo nur 16% Lohnnebenkosten vom Arbeitgeber abgedrückt werden müssen! Jetzt ackert also ein kleines (sehr kleines) Team bis offiziell Ende 2007 (naja, machen wir mal eine 2008 draus) an einem schnuckeligen Projekt. Ich durfte 2 1/2 Monate mitmachen. Eine längere Teilnahme wäre durchaus möglich gewesen, doch rief mich dann doch unsere geplante Mittelamerikareise in eine andere Realität zurück. Nur halb so schlimm: Wird sicherlich nicht die letzte spannende Jobmöglichkeit gewesen sein.

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Tschechische Republik 2006

Fast am Ende unseres Berlin-Abenteuers konnten wir noch Stephanies Freunde in Liberec besuchen, was natürlich auch gleich ein Anlass ist, mal in Prag vorbeizuschauen. Doch wenn ich wirklich etwas abraten kann: Niemals im August bei schönem Wetter nach Prag. Die Stadt ist überlaufen von Touristen. Das schlimme ist ja immer dabei, dass man selber dazugehört - aber auch nicht wirklich...problematisch. Schon allein die Menschenmenge vereitelt einem jedwede Unternehmungslust.

Desto angenehmer war der Liberec-Aufenthalt. Das pitoreske Häuschen unserer Freunde, mitten im Isergebirge, ist ein traumhafter Ort, auch wenn das Badezimmer noch in Bau war und wir uns mit Gießkanne im Garten duschen mussten (oder gerade deswegen). Glücklich schätzten wir uns natürlich über die extrem warmen Sommertemperaturen (bezüglich der Gießkanne).

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Back in Paris - 2006

Alles Schöne findet irgendwann sein Ende. Es muss halt wieder Geld her, schließlich haben wir noch Großes für 2007 vor! Also wieder ab in die Moloche und an das harte, knirschende Mühlenrad des Arbeitsalltages. Gerade noch, hatte ich ein paar Wochen inspirierender Schaffensarbeit mit meinem Freund Cédric Nicolas in Berlin verbracht. Unser Ziel war es, eine erste Projektmappe für unseren Kurzfilm fertig zu stellen. "Le Vertical" - ein Liebesfilm im Hochkantformat! (mit Happy End...). Die Mappe ist fertig, auch schon weggeschickt, ungeduldig warten wir jetzt auf die Antwort.
Ein Gutes hat die Ankunft in Paris, endlich wieder in den Armen meiner Liebsten! Auch Freunde trifft man wieder, und man kann schon schöne Momente in der ville d'amour verbringen! C'est beau Paris!

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España 2006

Um den Sommer perfekt abzuschließen, konnten wir uns letztendlich doch noch zu einem kleinen Abstecher in den Norden Spaniens "überreden" (viel Argumentationsaufwand war dafür aber nicht nötig). Doch leider sollte man sich eher ein wenig auf solche Schnapsideen vorbereiten. Schlußendlich fanden wir uns an der Costa Brava wieder, die so ähnlich wie Mallorca für die Deutschen, eher einer kleinen französischen Kolonie ähnelt. Fleißig haben sich dort die Froschschenkel essenden Großverdiener ihr kleines Gehöft gekauft, um dort in aller Ruhe die Sommer im Sangriabad zu genießen.

Dazu kam, dass Stephanie und ich auch etwas von der spanisch sprechenden Bevölkerung profitieren und unser etwas wackeliges Spanisch zu testen und etwas polieren wollten. Doch sollte man nicht mit einem französischen Akzent auftreten. Mit der Überzeugen, den beschränkten Touristen einen Gefallen damit zu tun, ihm in dessen Landessprache zu antworten, geht jeglicher Versuch ein, zugegeben vielleicht etwas bröckliges aber dennoch verständliches, spanisches Gespräch zu führen, kläglich zugrunde!

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