Saturday, March 31, 2007

Un petit pincement au coeur...

Aprés trois semaines passées à Bacalar, il est temps de reprendre la route. On s'était bien habitué à ce petit monde. On faisait presque partie de la famille! On se dit qu'on repassera...
Finalement à Chetumal, nous déjeunerons encore une fois avec Alejandro, Dario et Diana. Puis nous partirons avec Diana rejoindre tous les amis Sergio, Ximéne et Griss pour feter notre rencontre et notre départ. Nous profiterons de toute la nuit!! On espère se revoir, en Europe peut-etre? On attend Alejandro pour Noël!
Décidément, on se dit qu'on a bien fait de prendre notre temps. Rien de tel pour faire de vrais échanges.


Feuchtfreudiges Abschiedsfest

Wir verbringen unsere letzte Nacht bei Freunden in Chetumal. Dank dem Botadero konnten wir einige lokale Bekanntschaften knüpfen, die uns herzlich bei sich zuhause einluden! Mi casa es tu casa - Mein Zuhause ist auch Dein Zuhause! Dies ist die bevorzugte Variante der Mexikaner, jemanden bei sich willkommen zu heissen.

Es ist schon ein eigenartiger Moment: nach fast drei Wochen hat man sich schon ein wenig Teil des Botadero gefühlt. Noch die letzten zwei Tage lud uns Alejandro mehrmals zum Essen ein, wir gehörten fast schon zur Familie. Doch dank seiner abrupten Art, fiel der Abschied nicht zu schwer.

Um dem Ganzen die gebührende Ehre zu erweisen, begossen wir uns übermässig mit unseren Freunden und sangen, tanzten, diskutierten über Dinge und ihre Werte, es war ein langer Abend und eine kurze Nacht. Um 5 Uhr 30 mussten wir zu unserem Bus, den wir auch in der letzten Minuten erwischen konnten. Auf in neue Abenteuer im fernen Guatemala! 8 Stunden Reise mit schwerem Kopf und zugegeben, ein wenig Übelkeit.

(Slideshow)

Wednesday, March 28, 2007

Paraiso Botadero San Pastor

Noch ein Stückchen weiter! Leicht verzweifelt suchen wir mit dem Taxifahrer unseren nächsten Aufenthaltsort. Ja! Da ist es auf der linken Seite: Botadero San Pastor! Der letzte Kilometer dann durch den Dschungel auf einem holprigen Pfad. Die Stossdämpfer ächzen. Doch soll sich der Aufwand lohnen: Wir stranden im Paradis!
Wir steigen aus dem Taxi und trauen unseren Augen kaum: vor uns breiten sich die sieben Farben der Lagune von Bacalar aus! Die Sonne scheint, und ein angenehmer Wind bläst uns durch die Haare.
Mario kommt aus den Bäumen hervor und empfängt uns auf der Bioranch von Alejandro Martinez. Hier werden Nutzpflanzen, hauptsächlich Palmen, auf ökologische Weise gezüchtet und vor allem nach Europa verkauft. Nebenbei bietet Alejandro für wenig Geld Palapas und Zelte zum Schlafen an.
Ivan Romero, der Vorsitzende des franko-mexikanischen Vereins A.C.F.M. in Marseille, gab uns den heissen Tipp mit dem Hinweis, dass es hier immer offene Ohren für Projekte gibt. Ein wunderbarer Ort für ein bisschen Ruhe und konstruktiver Aktivität.

Encore un peu plus haut... Cette fois, nous laissons tomber notre guide pour suivre les conseils d'Yvan Romero (de l'association culturelle franco-mexicaine acfm de Marseille). Direction Le Botadero San Pastor au bord de la lagune de Bacalar. Nous n'avons alors que très peu de précisons pour indiquer au taxi notre destination. Finalement, au bord de la route, au milieu de hautes herbes, on apercoit une pancarte de bois peinte à la main...nous y sommes. Le chauffeur empreinte le petit chemin cahoteux qui s'enfonce dans la forêt pour arriver dans une clairière ouverte sur la lagune. C'est un véritable petit paradis, l'île aux trésors d'Alejandro Martinez. Cet endroit nous séduit. On va se poser, oublier le temps (vous aurez remarquez!) et vivre au rythme de la nature, écouter les histoires d'Alejandro et de Mario, le jeune homme qui travaille ici.

En quelques châpitres, nous allons tenter de vous faire partager nos découvertes et les secrets de cet endroit particulier.

(Slideshow)

Ausflug in den Urwald - La selva

Dieser beginnt schneller als wir denken. Von Anfang an, durch die fesselnden Erzählungen Alejandros, begeben wir uns auf den Weg in die Natur und der Maya und stossen dabei auf exotische Leckereien, Giftpflanzen und Heilkräuter. Fast täglich erwartet uns eine neue Kostprobe einer noch nicht entdeckten Frucht aus verschiedensten Farben und Formen.
Und schliesslich begeben wir uns eines Morgens noch vor Sonnenaufgang, den Schritten Alejandros folgend, über die Schwelle der Botadero-Lichtung in den Urwald. Doch keine Bange: Wir werden begleitet von Alejandros Sohn Dario und Rocco, der 4 Monate alte und unermüdliche Dackel-Labrador-Mischling, begleitet uns und wird sicherlich sein Leben für uns aufs Spiel setzen. Wir kommen an der Palmenzucht vorbei, doch Achtung vor den Moskitos. Sobald man sich in schattigere Ecken begibt fallen diese blutrünstigen Quälgeister über uns her. Augen zu und durch. Wir sind ja nicht zum Spass hier!
Unser Pfad führt an einen Baum mit einem speziellen Spitznamen vorbei. Streichelt man mit der Hand über seine feine Rinde, dann blättern hauchdünne Rindenstücke ab. Das ist der Grund, weswegen man ihn auch Touristenbaum nennt, deren Haut in der glühenden Sonne auch von Zeit zu Zeit im Winde verpellt.
Der nächste Baum bringt uns dem Mayakult ein wenig näher. Kurze, dicke Stacheln übersäen die Oberfläche. Mit einem kalten Schauer hören wir Alejandros Geschichte zu, die von einem jährlichen Brauch jedes Dorfes berichtet. Eine Person wurde dazu bestimmt sich in den Wald zu begeben, sich einen dieser Ceiba-Bäume auszusuchen. Diesen sollte er daraufhin fällen und auf seiner Schulter tragend ins Dorf bringen. Dort wurde in der Zwischenzeit das grosse Fest vorbereitet, und man erwartete ihn schon am Eingang mit einigen Litern Alkohol, um ihn und seiner durchfleischten, blutigen Schulter das Nötige zu geben. Der Stamm wurde in der Dorfmitte aufgestellt, und den Gebräuchen entsprechend dekoriert, und sollte dort für das nächste Jahr bestehen. Dieser Stamm stellt für die Maya die Konstellation der Welt dar. Drei Etagen stehen für die drei Schichten unserer Welt. Die dunkle Unterwelt der Toten, die Schicht der Tierra (unsere umgebende Erde) und das Himmelszelt.
Wir kommen noch an einem Mahagonibaum vorbei, dem ein eher desaströses Schicksal bestimmt war. Unkontrollierter Holzabbau, mafiöse Strukturen, die ohne Skrupel grosse Teile des Dschungel abrasierten (und dies auch heute noch sehr erfolgreich tun) führten dazu, dass die heutigen Mahagoni-Arten bei weitem nicht mehr die ehemalige Grösse erreichen. Ausserdem wurden natürlich grosse Teile des Urwaldes dem Erdboden gleich gemacht. Aber was tut man nicht alles für eine schicke Wohnzimmereinrichtung!
Somit kommen wir auch zu einem der wichtigen Teile von Alejandros Projekt. Ihm geht es darum, touristische Strukturen aufzubauen, die an einer natürlichen Umgebung angepasst sind. Es ist wichtig, dass ein gewisses Bewusstsein und Verantwortung beim Besucher geweckt wird mit der Natur zu leben und nicht in einer künstlich hochgezogen Filmkulisse. Was macht es noch für einen Unterschied nach Kuba, Mallorca oder Indien zu fliegen, wenn man sich ausschliesslich zwischen Zimmer, Bar und Swimmingpool bewegt. Wo befindet sich die Neugierde eine Kultur, eine Geschichte oder Sprache kennenzulernen. Da liegt doch der wahre Erholungswert einer Reise! Wir hoffen, dass Alejandro sein Projekt eines Tages verwirklichen kann, und dass wir in irgendeiner Art dazu beitragen zu können. ¡Suerte!

La premiere chose a savourer et a explorer au Botadero, c est bien sur, la nature. Alejandro souhaite d ailleurs la préserver dans son rancho écologique mais pas seulement. Sa démarche est aussi d éveiller les consiences. Il accueille alors des classes pour leur faire visiter la foret et leur raconter la fragilité de cet écosysteme. Mais il consacre la majorité de son temps a une association réunissant toutes les personnes qui développent un projet de tourisme écologique autour de la lagune. Tout cela est loin d etre simple mais les choses bougent petit a petit.
Un matin, il nous emmene a notre tour dans la foret, accompagné de Dario, son fils de 8 ans et escorté de Rocco, le chiot.
C est une foret relativement jeune. Le temps du Botadero n est pas si loin. Il est encore possible de s y frayer un chemin. Attention, les moustiques y sont tres féroce. A peine entrés, nous ressortons en courant...vite l antimoustique!!
Les variétés d arbres sont nombreuses, je vous parlerai alors des plus marquantes:
- Il y a l arbre "aux touristes" - ne me demandez pas son nom scientifique...On l appelle ainsi car son tronc est recouvert d une peau qui se détache tres facilement...Comme la peau des touristes qui ce seraient trop exposé au soleil, elle pelle! Sa couleur bronze lui donne une luminosité particuliere.
- Un peu plus loin, Alejandro nous montre le fameux Ceiba, l arbre de vie, l arbre sacré des mayas. Ses branches se répartissent sur 3 niveaux qui représentent les 3 mondes : l infra monde, qui correspond a celui de la mort, le monde des hommes et le ciel, le cosmos. Comme vous le verrez sur les photos, son écorce est remplie de larges épines. Chaque année, les mayas allaient cherché cet arbre pour en faire leur totem. Portant le tronc a meme leurs épaules, les hommes se blessaient profondément. Mais le sang qui se répandait alors sur le sol était une offrande, un sacrifice fait aus dieux.
- On trouve aussi ici, des essences de bois précieux. Notament le Mahagoni. Son exploitation fait des ravages. Rare, il tres prisé et on n'hésite pas détruire toute la végétation allentour pour pouvoir le transporter. Aujourd'hui, ceux qu on rencontre sont encore petits, il n ont qu'une cinquantaine d'années.
- Enfin, de couleurs et de formes variables, minuscules ou un peu plus grandes, jonchées sur les troncs d arbres, on trouve...devinez quoi?...les orchidées. De vrais petits bijoux. On peut savoir leur age en observant le nombre de bulbes qu elles portent a la racine.

Plus de 7 plantes sur 10 qui poussent ici possedent des vertus curatives ou alimentaires. Encore une bonne raison de respecter et de protéger notre mere nature.

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Le mystérieux musée d'Alejandro - Alejandros Museum

Depuis notre arrivée, Alejandro évoque à plusieurs reprises "son musée". Restant assez mystérieux, nous nous demandons bien de quoi il s'agit et cela excite notre curiosité. Alejandro vit depuis maintenant 5 ans dans son petit paradis écolo.
Un matin, il se décide à nous dévoiler son trésor.Au fur et à mesure de ses promenades dans la forêt et de ses divers travaux d'aménagement, il nous raconte qu'il a découvert de nombreux objets ou petites traces qui racontent l'histoire de la lagune. Il les a rassemblé petit à petit et s'est constitué une très belle collection digne d'un musée. Il nous invite d'ailleurs à ouvrir l'oeil au cours de notre séjour. Selon lui, il reste encore beaucoup de choses à dénicher...
Il arrive donc ce matin là, aidé de Mario, chargé de caisses de bois et nous retrouve sous la palapa. A l'intérieur, un amoncellement de boules de papier journal poussiéreux. Nous l'aidons à tout débaler. A chaque fois c'est un grand mystère, que va t-on trouver au coeur de ces épaisseurs de papier? Précotionneusement, on installe sur une table tous ces objets qui paraissent si fragiles mais qui ont pourtant traversé le temps. Et ici, on peut les toucher, les sentir...ceci me provoque des émotions particulières.
Avec Ramon, qui alors nous rend visite, on s'interroge sur l'utilité ou la forme initiale de ces objets usés par le temps. Chacun donne son interprétation et Alejandro nous raconte des histoires. On peut classer toutes ses trouvailles en trois grandes périodes représentatives de l'histoire de Bacalar et de la lagune :

  • la période préhispanique avec des objets mayas

  • le temps de la piraterie entre le XVIème et XVIIème siècle

  • l'exploitation du bois et du chiclé de la fin de XIXème - début XXème

  • Vom ersten Tag an erwähnt Alejandro regelmässig sein Museum. Doch seine mysteriöse Art macht uns zeitweise zweifeln und fragen, um was es sich dabei tatsächlich handeln soll. "Haltet Eure Augen offen, so könnt Ihr vielleicht auch Euren Beitrag zum Museum leisten!", oder Ähnliches weckten unsere Neugierde.
    Jetzt werden die Holzkisten aus seiner "Wohnung" getragen (ja richtig, dieses gelbe Hippiegefährt ist Alejandros Stauraum für sein wertvolles Gut und sich selbst), die bis oben hin mit Zeitungspapier gefüllt sind. In diesem Haufen von Knöllchen befindet sich seine ganz besondere Sammlung, sein Schatz! Darunter befinden sich Stücke aus der prehispanischen Mayazeit (bis zum 16. Jh.), der gefürchteten Piraten (17.Jh.) und schliesslich der letzten aktiven Epoche des Holzabbaus (19./20. Jh.).
    Seit 5 Jahren lebt Alejandro auf seinem Grundstück und findet auf seinen Streifzügen immer wieder Teile der Geschichte des Botadero. Durch diese reisen wir nun, die Objekte tastend, riechend und ordnend. Der zukünftige Nachbar Ramon schliesst sich dem diletantischen aber neugierigen Hobbyarcheologenteam an, und wir diskutieren und interpretieren ambitioniert über verschiedene Anwendungsmöglichkeiten der einzelnen Funde.

    Le temps des villages mayas - Die Maya
    Au bord de la lagune s'est installé un village maya. On peut d'ailleurs en deviner des traces en ce baladant dans la forêt telles que des escaliers ou encore des creux dans la roche calcaire. Les mayas se servaient en effet de cette roche calcaire comme ciment pour la construction de leurs habitations. Les objets rassemblés par Alejandro sont pour la plupart des morceaux de poterie, des pierres taillées, des pointes de flèches et même des statuettes d'argile de type encensoir. Un véritable trésor, comme je vous disais!

    Ein Stückchen hinter den Duschen weist uns Alejandro auf einen Hügel hin, auf dem Steinbrocken verteilt liegen und eine Art Treppe zu erkennen ist. Zeichen für ein mögliches Mayagebäude, vielleicht sogar ein kleiner Tempel. Ein wenig weiter im Dschungel stossen wir auf ein Kalksteinloch, was darauf hinweisen könnte, dass sich in der Nähe ein Dorf befand und der Kalkstein für Bauarbeiten hier abgetragen wurde.
    In seiner Sammlung befinden sich Pfeil- und Speerspitzen aus Stein gehauen, Schmuckstücke und Steingewichte zum Angeln. Zum Abschluss bezaubern uns Figuren, oder Teile davon aus Holz oder Ton, sowie bemalte Scherben von Tonkrügen und -tellern.

    Die Piraten - Le temps de la piraterie
    Ein paar Jahrhunderte später erklärt die spanische Krone einen Teil Amerikas für sein Eigentum und beutet Land und Leute mit bestem Gewissen für seine eigenen Zwecke aus. Frankreich und vor allem England wollen natürlich auch ihren Anteil an der ganzen Geschichte haben. Ihre Lösung: die Piraterie! Natürlich ist die Karibik, neben den Wirbelstürmen, auch durch die hohe Piratenaktivität berühmt, und diese wird oft unter den Schutz der englischen und französischen Krone gestellt. Berühmte Piraten, wie zum Beispiel Francis Drake oder Henry Morgan, wurden sogar am Ende ihrer "Karriere" zu Nationalhelden bestimmt.
    Bacalar stellte einen wichtigen Handelsknotenpunkt dar und wurde abwechselnd von den Spaniern und Piraten hin- und hererobert, was am wenigsten der Bevölkerung zugute kam, die zeitweise fast komplett ausgerottet wurde. Erst der Bau des Forts Mitte des 18. Jh. bereitete dem Treiben ein Ende.
    Alejandro zeigt uns hauptsächlich Flaschen aus dieser Zeit. Alle sind ganz schief aus dickem Glas geformt, manche besitzen einen runden Boden, unmöglich, diese auf den Tisch zu stellen. Man hat förmlich das Bild mit dem handgeschriebenen Hilferuf von einer vereinsamten Insel vor Augen, die sich im karibischen Meer von der Strömung treiben lässt.
    Avec la conquête espagnole, un important réseau commercial se développe dans les caraïbes entre la "nouvelle espagne", le Guatemala et l'Europe. Les grandes puissances européennes comme la France, le Portugal, l'Angleterre et l'Espagne se disputent les marchés et les richesses du nouveau monde. Se multiplient alors les attaques de navires de commerce. Les corsaires et les pirates font fortune. Bacalar affrontera de nombreuses attaques qui feront presque fuir toute la population.De cette époque, Alejandro s'est constitué une très belle collection de bouteilles en verre soufflé, retrouvées souvent au fond de la lagune.

    Le Botadero - Der Botadero
    Le Botadero a gardé son nom du temps de l'exploitation du bois qui fut très intense dans la région. Botadero signifie en effet "jeter", c'est le lieu d'où on jetait le bois dans la lagune pour le transporter à travers les canaux jusqu'à la côte.On récoltait aussi ici le chiclé. L'ancêtre du chewing gum. Comme pour le caoutchouc, on pratiquait des "saignés" dans l'écorce d'une espèce d'arbre (désolé pour le nom, je l'ai oublié) pour récolter sa sa résine. Une fois traitée, on y ajoutait des aromes et voilà! un chewing gum 100% naturel. Alejandro a retrouvé sur son terrain différent type de hâches datant de cette époque. Il y a aussi des outils divers pour transporter le bois, des chaînes...des bouteilles, des produits étrangers. Il nous raconte qu'à cette époque, il était plus facile de s'approvisionnér en produits étrangers (crème de soin, remède pharmaceutiques...) qu'en produits du nord du Mexique car le commerce international était déjà très développé dans la région.Après plusieurs heures de discussion et de lecon d'archéologie, il est temps de ranger minutieusement tous ces petits morceaux d'histoire dans leur écrin de papier.Merci Alejandro d'avoir conserver et de partager ce petit trésor!

    Drehen wir das Zeitrad noch ein wenig weiter und betrachten die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jh. In der Gegend wurden hauptsächlich zwei Dinge erwirtschaftet: Holz und Chicle. Botadero ist ein altertümlicher, spanischer Begriff und beschreibt den Ort, wo die Holzstämme zum Weitertransport in das Wasser geworfen werden. Und dies fand genau hier statt.
    Der Chicle-Baum wird ähnlich wie beim Kautschuk angeritzt, um den weissen, dickflüssigen Saft, der aus der Rinde tritt und abfliesst, schliesslich in einem Sack aufzufangen. Dieser wird erhitzt und wieder abgekühlt, was zu einer extremen Verhärtung führt. In Quadern wird der Chicle dann zu weiteren Verarbeitung verfrachtet. Er wurde vor allem zum Kaugummi verarbeitet und für jeglich Gummistoffe, bis er durch die chemische Revolution in den 50er Jahren ersetzt wurde.
    Wir bestaunen Äxte und sogenannte Perros ("Hunde", Metallgegenstände, die in den Holzstamm geschlagegn wurden, um die Stämme im Wasser beisammen zu halten), sowie noch mehr Flaschen auch für pharmazeutische Zwecke. Alejandro bittet uns kleinere Nachforschungen bezüglich einer Pariser Parfumflasche und einem deutschen Porzellanteller anzustellen. Vielleicht stossen wir ja noch auf ungeklärte Fragen!
    Somit beenden wir unsere Zeitreise und packen vorsichtig die Gegenstände wieder in das schützende Zeitungspapier. Etwas müde und hungrig verdauen wir die Eindrücke, um sie bei leckerer Kost nochmals zu erörtern.

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    Kapitän Ramon - Les pirates dans la tempête

    Der nette Mann von nebenan mit Archeologenambitionen stellt sich als überaus abenteuerlustig und darüberhinaus äusserst grosszügig heraus. Er lädt uns für zwei Tage auf seinem Katamaran ein, um ein wenig die Ecken und Enden der Lagune zu erforschen. Der Tag rückt heran und es werden Kisten mit Brot, Gemüse, viel Bier und Wein sowie Matrazen an Bord gehieft. Alles schön verstaut, lichten wir den Anker und Schiff Ahoi geht es auf die Reise.
    Zusammen mit seinem treuen Freund Christian Grob, der nach eigener Aussage seinem Namen alle Ehre mache, steuert uns Kapitän Ramon mit sicherer Hand übers Wasser. Der Bacardi-Orange fliesst literweise und die Gespräche über Leben, Liebe und Leidenschaften werden immer angeregter.
    Fast unbemerkt zieht sich das bedrohliche Grau über unseren Köpfen zusammen. Ein letztes Sandwich hinuntergekaut und das nächste Bier geöffnet und schon bricht die Nacht über uns ein, und mit ihr Regen und Sturm! Die Euphorie erreicht den kritischen Punkt des Wahnsinns. Wie Affen hangeln wir uns über die Riemen an Bord herum und jaulen durch die platschenden Tropfen hindurch. Es geht von einem Ufer zum nächsten, den Böen folgend. Das Bier hält uns warm. Doch nach zwei langen Stunden müssen sich meine durchweichten und vom Wind erfrorene Knochen in den Armen Stephanies erholen, ein kleines Nickerchen, dann ankern wir. Ramon hält sich den Kopf, es ist dunkel, was ist passiert? Doch versuchen wir erst ein wenig Schlaf in den engen Kammern zu finden.
    Dann endlich der nächste Morgen. Das Denken fällt mir schwer, aber der Sonnenaufgang ist bewundernswert. Wir stärken uns in einer kleinen Fonda im Dörfchen Buenavista. Alles traumhaft eingehüllt. Ramons aufgeplatztes Gesicht, die Hunde unterm Tisch und eigenartige Truthähne schleichen hinter unseren Rücken vorbei. Auch das Boot hat einige kleine Schaden abbekommen.
    Frisch gestärkt und etwas benommen treten wir die Rückreise unter brütender Sonne an. Wie Phantome folgen wir den wenigen Schatten an Deck. Langsam, bei schwachem Wind, treiben wir übers Wasser und kommen schliesslich zuhause an. Endlich! Doch was für ein Abenteuer! Jeder Zeit wieder Ramon, wir sind immer bereit. Und ein dickes ¡Muchas Gracias!

    Chez Alejandro, nous rencontrons beaucoup de ses amis. Ramon, par exemple, est le "nouveau futur" voisin. Il se construit aussi son petit coin de paradis, pour lui, sa femme, une francaise, et leurs trois enfants. Arrivés depuis 6 mois au bord de la lagune, ils ont le projet d'ouvrir une école de voile.
    Un matin, alors que nous "visitons" ensemble le musée d'Alejandro, il nous invite à découvrir d'une autre manière la lagune....cette fois en voilier!!!! Nous acceptons avec enthousiasme bien évidemment!
    Alejandro et deux amis de Ramon, Chrstian et Eugenia, se joignent à nous. L'équipage est au complet, avec une cargaison de vivre...Il fait un temps magnifique! A peine embarqués, Christian, le bras droit du capitaine Ramon, s'occupe de notre mise en condition à coup de cocktails de bacardi! Il faut se mouiller pour avoir le pied marin! Nous trinquons à ces 2 jours d'aventure. L'ambiance est chaude, les langues se délient et nous commencons à nous racontez nos vies, nos envies. On compare les modes de vie mexicain et européen. D'après Ramon, "ici, la vie s'improvise beaucoup, on s'organise au jour le jour".
    J'en profite aussi pour apprendre avec lui les bases de la navigation. Heureusement pour moi, le vent est clément et je peux tranquillement tenir la barre. Le temps s'écoule doucement et le soleil se couche doucement sur la lagune. Le vent est tombé et nous laisse admirer l'incroyable paysage de clair obscur. Au loin, les nuages s'amassent pour former une montagne noire déchirée d'éclair...serait ce moment de calme avant la tempête??...Et oui, je crois...nous voilà partis tout droit en sa direction. Mais cette heure, plus rien ne nous arrête... Al'attaque, à l'attaque, à l'attaque à l'attaque!!!!
    A chaque raffale, les verres claquent, on se donne du courage. La pluie se déchaîne mais nous restons sur le pont en marins courageux pour épauler le capitaine. La nuit est tombée, nous tentons de garder le cap et d'éviter les bancs de sable. Nous sommes trempés, il commence à faire froid... Aller encore un verre, il faut se réchauffer! Après une lutte acharnée, alors que je me suis finalement mise à l'abri, le calme revient et nous appareillons à Buena Vista...ouf. Le capitaine ne sera pas resté indemne, ni son bateau. Cette tempête leur laissera quelques petites cicatrices. L'équipage lui, est épuisé. A l'aurore nous reprenons des forces dans le petit village avant d'amorcer notre retour au port.
    Quelle aventure! Merci à toi Ramon pour ses souvenirs inoubliables! A la tienne!

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    Alltag im Rhythmus der Natur -
    Le quotidien au Botadero - le luxe d'une vie au rythme de la nature


    Vergessen wir einmal jeglichen Luxus, die gemütliche Matratze, die kühlende Klimaanlage oder das überreiche Frühstücksbuffet. Versuchen wir einmal Urlaub wirklich und sinnvoll zu geniesen. Vergessen sollte man auch die Scheu vor jeglichem kreuchelnden Insekt oder hungrigem Moskito. Einfach und unkompliziert. Begibt man sich für einige Tage in eine natürlich Umgebung wie dem Botadero erwachen unbekannte Sinne. Man wird feinfühlig gegenüber den natürlichen Aktivitäten. Man bestimmt die Zeit anhand des Sonnenstandes und mit grosser Sicherheit die Regenwahrscheinlichkeit anhand des Windes und seiner Richtung.
    Der Tag beginnt mit dem Sonnenaufgang, und mit ihm versucht man dieses morgenliche Spektakel vollkommen auszukosten. Die Lagune erstreckt sich klar und still vor uns und in der Küche kocht das Wasser. Es ist alles bereitgestellt für einen kleinen Kaffee. Die Nacht steckt noch ein wenig in den Knochen. Noch schnell ein kurzes Bad in diesem jungfräulichen Brunnen und der Kaffe schmeckt gleich doppelt so gut. Mario, Alejandros Mitarbeiter, beginnt seinen Arbeitstag und setzt sich noch einen Moment zu uns. Das Frühstück wird eigenhändig zubereitet. Heute gibt es frische Tortillas, belegt mit roten Bohnen, ein bisschen Rührei und würziger Chilisalsa. Zum Nachtisch eine frische Papaya mit etwas Müsli und Honig bestreut.
    Jetzt wird abgewaschen, die Küche aufgeräumt, die Terasse ein wenig durchgefegt und wieder ein kleiner Abstecher ins kühle Blau. Der Tag ist bereit für uns. Entweder steht eine kleine Aktivität bevor, wie zum Beispiel ein Museumsbesuch in den naheliegenden Städten Bacalar oder Chetumal, ein wenig Einkaufen, oder einfach nur relaxen. Ein guter, wiederentdeckter Zeitvertreib ist das Dominospiel. Stundenlang können wir die Steine aneinanderlegen. Zumindest solange Stéphanie ihre Geduld nicht verliert ;-).
    Nach dem Mittagessen wird erst einmal noch ein Kaffee getrunken und viel diskutiert. Es gibt immer einen Moment um sein Spanisch weiter unter die Probe zu stellen und noch dabei etwas zu lernen. Danach rupfen wir ein wenig Unkraut aus der Lagune, die sich mit der Zeit dort ansammelt und worin sich unangenehme Algen festfangen. Ein langwieriger aber doch eher angenehmer Zeitvertreib.
    Am Wochenende kommen dann auch Familien oder jugendliche Gruppen aus der Stadt, um sich ein wenig zu erholen. Man wird regelmässig eingeladen, ein wenig vom Barbecue oder den Bierchen zu probieren. Natürlich ist die Frage unausweichlich: ¿De dónde vienen? - Wo kommt ihr her? Der Rest ergibt sich ganz von selbst.
    Die Sonne verschwindet so gegen 18 Uhr und ihr Licht um 19 Uhr. Danach werden die Kerzen ausgepackt. Denn Strom gibt es hier nur im Notfall oder bei Gruppenbesuchen, die dafür auch zahlen. Wir trinken noch ein Betthupfer-Bierchen, eine letzte Diskussion und ab ins Zelt, wo noch ein wenig Spanisch gelernt und gelesen wird.
    Nachts stattet uns dann das "Haus"-Oppossum einen Besuch in der Küche ab, um in unserem Gemüse und Essensresten zu stöbern. Eigentlich könnten wir ihm schon einen Namen geben. Doch erwarten einen manchmal böse Überraschungen, wenn man mal nicht alles sorgfältig verschlossen oder verstaut hat. Was solls, es lebe der natürliche Zyklus! Ach ja! - Geduscht wird mit dem Wasser aus der Lagune - Aber natürlich!


    Au Botadero, on mene une vie simple et riche en échanges, avec Alejandro ou Mario, mais aussi avec les quelques amis qui passent le temps d'une nuit ou d'un week end pour savoureux à leur tour la paix de cet endroit.
    Loin de nous la modernité, le béton, la sécurite...Ici, c'est la nature qui impose sa loi. On réapprend ça apprécier l'essentiel.
    On se lève tous les jours avec le soleil. Le temps d'une petite baignade pour se réveiller et se mettre en appétit, il est alors temps de se préparer un petit déjeuner mexicain : oeufs brouillés, avocat, purée d'haricots rouges et fruits frais, sans oubliés les tortillas maison sìl vous plait.
    Ensuite au gré des envies et des surprises de la journée, nous lisons, travaillons notre espagnol, surtout en bavardant avec Mario autour d'un bon café...soluble. Nous partons en balade sur la lagune en cayac ou nous délassons un moment dans le hammac. Sergio nous ramènera d'une de ses expéditions sur la lagune, un peu d'argile à la bonne odeur de souffre! rien de tel pour un soin complet du corps!!
    On déguste des fruits suculents, mon préféré est la papaye jusqu'à présent. La contemplation est aussi une de nos activites quotidiennes. L'apres-midi, quand le soleil se fait encore trop chaud, c'est l'heure du jardinage...aquatique. On débarasse la lagune de quelques mauvaises herbes. Je découvre alors les traces d'un coffre au trésor...C'est seulement après trois jours de fouilles intensives que je m'apercois qu'il s'agit d'un tronc gigantesque enfoncé dans la vase...Bon...pas de trésor mais encore la preuve que c'est bien de là qu'on jetait le bois à l'eau.
    Le soleil va bientót se coucher. Vite à la douche, à l'eau de la lagune bien súr. Il est temps de sortir les bougies et de se préparer un bon repas avec Alejandro. Il en profite toujours pour nous raconter sa journée en ville et des histoires comme celle de la Mariposa :

    "C'est l'histoire d'une grand-mère qui vivait dans la forét, loin de la ville. Sa petite fille était d'une grande beauté et elle souhaitait la garder auprès d'elle, loin du regard des hommes. Elles habitaient une maison entourée d'un somptueux jardin où on pouvait trouver les plus beaux fruits et de majestueuses fleurs.
    Malgré toutes les précautions de la vieille dame, le bruit courrait déjà en ville qu'ici vivait une très très belle jeune fille, une merveille de la nature. Les jeunes hommes curieux, se rendaient alors les uns après les autres dans la forét mais n'en revenaient jamais.
    Un jour, un très beau jeune homme décida, lui aussi de partir à la rencontre de la jeune fille. Mais la grand-mère se tenait devant la porte et refusa de le laisser approcher. Elle le menaça de le transformer comme tous les autres qui s'étaient déjà présentés. Le jeune homme sourit et rit devant ses menaces. Et au moment où elle allait faire appel à ses pouvoirs, c'est lui le premier qui lui jeta un sort. Il la transforma en papillon de nuit. Et à chaque fois qu'elle chercherait refuge dans une maison, elle en serait chassée. Alors qu'elle devenait papillon, l'effet de sa magie disparaissait et toutes les plantes de son jardin se changeaient une à une en homme. Tous ceux qui s'étaient aventurés jusqu'ici étaient maintenant libérés du mauvais sort. Le jeune, lui, put alors aimer la jeune fille et aujourd'hui encore dans toutes les maisons on chasse la Mariposa (le papillon) qui cherche refuge."Fuera, fuera fuera Mariposa!"

    Vers 21h, après une partie de domino,jeu que nous avons redécouvert, le sommeil nous gagne déjà. Un dernier coup d'oeil dans la cuisine pour protéger nos fruits de la visite nocturne de notre petit voisin du dessus, le gourmant Opossum. Il sème le désordre ici toutes les nuits, mais on le tolère il est tellement mignon.
    Allez, au lit. Demain sera un autre jour, mon 10585 ème jour sur cette terre!!


    (Slideshow)

    Monday, March 26, 2007

    Pour les Impatients!
    Nous voilà, déjà au paradis, mais toujours vivant... à suivre!
    Für die Ungeduldigen!
    Es gibt uns noch: zwar im Paradis, doch quicklebendig... Fortsetzung folgt!

    Monday, March 12, 2007

    Valladolid

    Etwa 40 Kilometer weiter im Osten suchen wir noch etwas Ruhe und Entspannung im kleinen Städtchen Valladolid. Ein wunderschönes, etwas verschlafenes Örtchen, mit einer nicht ganz günstigen aber hervorragenden Jungendherberge. Der bunte Garten im Hinterhof lädt, mit seiner Freiluftküche und einigen Hängematten, zum Plausch mit den aus der ganzen Welt kommenden Gästen ein.
    Da verquatscht man sich schon mal den Nachmittag, einen Eiskaffee schlürfend, mit den Australiern Simon und Eyleen, oder den Abend mit dem kanadischen Musikerpärchen und zukünftigen Eltern (jaaa, schon der sechste Monat!) Benoît und Julie. Was haben die auch für einen lustigen Akzent, diese Kanadier!
    Es gab auch ein paar kleinere Aktivitäten um unsere kostbare Zeit konstruktiv zu gestalten. Eine Fahrradtour zum Beispiel zur Cenote X-Kekén. Jetzt versuch mal eine deutsche Bezeichnung für Cenote zu finden. Folgende, kurze Zusammenfassung konnte ich auf Wikipedia finden: "Ein Cenote (Spanisch; Mayathan ts’ono’ot, in Ortsnamen meist dzonot) ist ein schachtartiges Kalksteinloch, das durch den Einsturz einer Höhle entstanden und mit Süßwasser gefüllt ist. Der Begriff stammt von den Maya der mexikanischen Halbinsel Yucatán, wo es mehr als 3000 Cenoten gibt."
    Das tolle an der Sache war, dass man dort sich sogar baden durfte. Und es ist ein unglaublich tolles Gefühl in dieses klarblaue, fast schon jungfräuliches Wasser zu springen!


    Valladolid - dernière alte avant la mer des caraïbes...

    A quelques 40 km de Chichen Itza, nous arrivons dans la ville de Valladolid. Charmante atmosphère. Nous nous installons cette fois dans une auberge de jeunesse. L'ambiance y est détendue et amicale. Nous partageons alors quelques soirées avec un couple québécois très sympathique. Dans le jardins ombragé peuplé de petits lézards, nous échangeons nos impressions sur le Mexique, nos points de vue sur le monde et sur l'éducation des enfants...Car ils seront, dans quelques mois, d'heureux parents!

    A vélo, nous faisons quelques kilomètres, pour aller voir ce que sont les "cenotes" d'X-Kekén. C'est à quelques mètres sous terre que ce cache cet endroit féérique. Une vrai caverne d'Ali Baba. Les cenotes sont en fait des lacs sousterrains, creusés dans la roche calcaire, d'un bleu azur qu' un puit de lumière vient éclairer.
    Emerveillés, nous le sommes encore plus quand nous découvrons que ceux qui s'y baignent, au milieu des poissons-chat, sont des connaissances de Paris!! Didier et Giovani. Eux aussi viennent profiter des trésors naturels mexicains. Décidément, le monde est petit!

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    Eine Nacht im Hängemattenfieber
    oder Chichen Itza mit Rückenschmerzen

    Wir nähern uns der Karibikküste! Doch noch ein kurzer Zwischenstopp (um dem Touristenprogramm artig zu folgen!) im kleinen Dorf Piste, gleich neben Chichen Itza. Noch eine verlassene Maya-Tolteque-Stätte. Laut Reiseführer befand sich hier zwischen 600 und 1200 n.Chr. das Machtzentrum der Maya und später Tolteque. Von hier aus wurde die Politik über den gesammten mesoamerikanischen Raum gesteuert. Doch was davon heute übrig geblieben ist, lässt unsere Herzen nicht besonders hoch schlagen. Vielleicht sollte man noch keine Stätte gesehen haben (und anschliessend am besten auch keine mehr sehen) um dieses Ereignis wirklich geniessen zu können.

    Der Hauptgrund für die hohe Besucherzahl ist das naheliegende Cancún, DAS mexikanische Ferienparadies à la Disneyland oder Mallorca der Yucatan-Halbinsel. Absolut uninteressant für jemanden, der ernsthaft uns bewusst reisen möchte. Über die Stätte gibt es von unserer Seite aus nicht viel zu erzählen, dafür sorgt die allabendliche, effektreiche und etwas überambitionierte Licht- und Tonshow, oder das weitreichende WWW.

    Was dieser Aufenthalt wirklich Spannendes für uns bereit hielt, war die erste Nacht in unserer neuen Hängematte. Da wir ja einen so unglaublich hohen Preis dafür gezahlt haben, reichte unser Geld nur für ein Einzelexemplar, die wir nun zu zweit beschlafen durften. Die Mexikaner machen dies ja angeblich jede Nacht. Doch müssen sie dafür sicherlich eine gewisse Technik besitzen, die uns noch unbekannt ist. Denn der nächste Morgen sollte sich als ein kleines Desaster für unsere Gelenke heraustellen.
    Ich glaube, dass die zweite (und hoffentlich günstigere) Hängematte nicht lange auf sich warten lassen wird!


    Chichen Itza

    Avant d'atteindre la côte caraïbe, nous décidons de passer par Chichen Itza.
    C'est, selon notre guide "le site maya le plus célèbre et le mieux restauré de la péninsule du Yucatan". Pour tout touriste qui se respecte, il semble incontournable. Pourtant c'est celui qui nous impressionne le moins malgré une conception architecturale très intéressante. Mais il nous est malheureusement impossible d'y monter. Trop périlleux !!
    Une des particularités de ce site réside dans la position de ces édifices qui est liée à la position des étoiles et du soleil. Ainsi, à l'équinoxe du printemps et de l'automne par exemple, on voit apparaître, par un jeu d'ombre et de lumière, un serpent qui monte ou descend le long de la pyramide centrale. C'est ce fameux serpent à plume, Kukulcán, l'un des dieux principaux de la mythologie maya - toltèque.
    Concernant le calendrier maya, admiré pour sa grande précision mais aussi sa complexité, nous n'en apprendrons que peu de chose. Le musée du site est fermé.

    Le plus marrant dans cette courte étape restera finalement notre première nuit passée, à DEUX, dans notre hammac ! Il est clair qu'on manque un de technique ! A suivre...

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    Wednesday, March 07, 2007

    Merida, capitale du Yucatan et ville du hammac par excellence...

    Merida, qui nous avait d'abord effrayés - lors de notre premier passage sur la route de Celestun - par la chaleur qui y règne et le monde qui y circule, nous semble plus accueillante cette fois-ci. Elle est toujours aussi vivante et même grouillante dans certains quartiers, mais cette semaine, les nuages sont là pour nous permettre de la découvrir plus confortablement.ouf!!
    Nous profitons de sa vie culturelle : exposition a la casa de la cultura, concert de reggae le soir de mon anniversaire, concert et bal aux rythmes de cumbia et autres musiques traditionnelles sur la place centrale, qu'on appelle en général Zocalo.
    Et pour la 3ème fois de notre voyage, nous rencontrons Mathias, un routard allemand fort sympatique, avec qui nous partageons nos soirées animées.

    Merida, c'est aussi la ville du hammac. Ici, on envisage pas dormir dans un lit, il y fait vraiment trop chaud. L'artisanat du hammac est donc particulièrement florissant. Nous décidons un matin d'aller en acheter pour la suite de notre voyage. Mais pas en ville, plutôt dans un village d'artisans voisin : Txikokob. Ici, pensons nous, on va faire affaire...
    ...RATÉÉÉÉ...malgré ou "grâce" aux conseils de Manolo!!!
    En contre partie, nous aurons quand même passé un agréable après-midi dans sa famille avec qui nous partagerons même le repas. Car c'est seulement en rentrant sur Merida...que nous découvrirons avec stupeur et déception, sur le Zocalo, dans le plus touristique des magasins : le même hammac que le nôtre quasiment moitié moins cher...."glup's".
    Finalement, après quelques bières partagées avec Mathias et Daniela, nous oublions tout Ça...
    Seulement maintenant, forts de cette expérience, nous serons intraitables en affaires!!!
    Enfin, on verra...

    Merida, das absolute Hängemattenschnäppchen!

    Nach ein bisschen Paradiesurlaub nun wieder ein Stadtaufenthalt in Merida, der Hauptstadt des Staates Yucatan. Angeblich eine kulturelle Hochburg im sonst eher touristisch ausgerichteten Rest der Region. Und tatsächlich können wir in der Nähe der Jugendherberge eine kostenlose Austellung im Kulturzentrum besuchen. Täglich gibt es hier Aktivitäten für jedes Alter. Auch Abends steht die Uhr nicht still: Konzerte oder Tanzbälle in den Strassen oder auf dem Zócalo (so nennen sich die zentralen Plätze generell in Mexiko), der sogar für Autos zwischendurch gesperrt wird.
    Die Bars um den Zócalo herum sollte man vermeiden, wenn man sein Geldbeutel schonen und einer etwas gekünstelt netten Atmosphäre entwischen möchte. Doch Matthias, ein deutscher Traveler aus dem guten Sachsen, wo die schönen Mädschen wachsen (ach, mein schönes Leipzig...), entführte uns in eine nette Kneipe etwas abseits, wo man jungen, mexikanischen Rock- und Reggaegruppen lauchen darf, was letztendlich zu angeregten Gesprächen über Reisen, Globalisierung und dem revolutionären Chaos führt!

    Vielleicht lag es ja auch an dem etwas schweren Kopf am folgenden Morgen, dass uns die anschliessende Geschichte passieren musste/durfte. (Ich versuche mich kurz zu halten.): Laut Reiseführer ist Merida der grösste Hängemattenprodukteur. Doch sollte man sich in das Dorf Tixkokob aufmühen, abseits von den touristischen Schwärmen, die die Preise sinnlos in die Höhe treiben. Doch sollte man sich NICHT vom Busfahrer überreden lassen, ihm zu folgen, um eine noch vieeeel günstigere Hängematte in einem Hinterhof zu kaufen.

    Doch hatte die Geschichte auch ihr Gutes. Nach dem Kauf (noch waren wir unseres Unglückes unbewusst) lud uns Manolo (so hies er nämlich) zu sich nach Hause ein, und wir durften den Nachmittag mit ihm und seiner Familie verbringen. Wir lernten vieles über mexikanische Früchte, Gemüse und Gerichte, wurden auch noch gleich dem Opa im Nebenhaus vorgestellt und schliesslich zum Essen eingeladen.

    Mit einem beschwingten Gefühl ging es zurück nach Merida. Doch lies sich ein leiser Zweifel über die Höhe des Preises nicht unterdrücken. Der Test in Merida: im erstbesten Geschäft (auch fleissig von Touristen besucht) wird uns die gleiche Matte für den halben Preis angeboten (mit Handelsspielraum wohlbemerkt!). Die Bitterkeit stieg langsam die Speiseröhre hinauf und musste schnellstens mit Hilfe von Matthias und ein paar kühlen Bierchen zurückgedrängt werden!

    SALUD!

    Monday, March 05, 2007

    Celestún, das Flamengoparadies

    Nach einer kurzen Kaffeepause im stark überfüllten Merida, ummantelt von einer von Autoabgasen durchtränkten, heissen Brise, geht es gleich mit dem nächsten Bus weiter nach Celestún. Leider spricht sich der Geheimtipp schnell herum, und das kleine, verträumte Fischerdörfchen verwandelt sich langsam in ein neues Playa del Carmen an der Golfküste, mit einer Menge von schnitzelessenden Langeweile-Touristen.

    Es ist schon traurig, wenn man jetzt schon ausserhalb der mit all-inclusiv-Angeboten vollgestopften 4- oder 5-Sterne Hotels auf diese unerträglichen Gelegenheitstouristen trifft, die sich nicht den Hauch einer Mühe geben, die Sprache und Kultur kennen zu lernen. Es grenzt an Neokolonialismus, wenn ich hier reisende Menschen begegne, die grundweg davon ausgehen, dass jeder hier dessen Landessprache spricht und gleich unhöflich, wenn nicht sogar unverschämt werden, wenn sie im Gegenzug auf Abwehr stossen. Wenn Euch dieser Blog tatsächlich zum Reisen anregen
    sollte, dann macht dies bitte mit Respekt!

    Nach zwei Stunden im wiegenden Bus, was Stephanie immer wieder gerne für eine kleine Siesta nutzt, stranden wir in Celestún, umringt von einem herrlichen Naturschutzpark. Angeblich leben hier bis zu 230 verschiedene Vogelarten, wozu auch Flamengos und Pelikane gehören. Es ist schwülheiss!

    Dieses Mal handelt es sich wirklich um ein kleines Dorf. Nur am Strand reihen sich einige Hotels unterschiedlichster Preisklasse. Doch die Hochsaison ist noch weit entfernt und die wenigen Touristen zählt man leicht an zwei oder drei Händen ab. Wir entscheiden uns für die Jugendherberge mit der Möglichkeit sich in der bereitgestellten Küche etwas zuzubereiten.

    Den wichtigsten Teil des Ortes hat man in ungefähr 15 Minuten abgelaufen. Morgens und Abends, zu den etwas kühleren Tageszeiten, trifft man gelegentlich schon gesehene Gesichter. Auf dem Markt schält das kleine, dicke Mütterchen vom Obststand, links vom Eingang, den ganzen Tag Orangen. Isst auch mal eine davon zwischendurch, und unterbricht ihr ambitioniertes Schaffen regelmässig mit kleinen Siestas. Weiter hinten werden dann die
    raubkopierten CDs und DVDs verkauft (so wie das der Fall in ganz Mexiko zu sein scheint), neben den mit Kleidern überhäuften Wühltischen. Und was gibt es noch? Ach ja, die Hunde! Die scheinen hier so eine Art Parallelgesellschaft zu bilden, zumindest lässt ihre grosse Anzahl und ihr autarkes Leben darauf schliessen.

    Wir teilten uns die Herberge mit einem italienischen und einem deutschen Schweizer, Fellipe und Martino. Zwei schöne und ruhige Tage konnten wir inmitten von fritierten, frisch aus dem Meer gefangenen Fischen, und von der Luftfeuchtigkeit triefenden Coronaflaschen verbringen.

    Auch die, durch Moskitos, schlechte Strassen und grosse Hitze gescheiterte Fahrradtour, sowie der unglückliche Versuch, einen eigenen Fisch zu fangen (ein Grosser hat sogar angebissen, doch hat er sich samt Köder, Haken und Bleigewicht verdrückt), konnten unseren Aufenthalt nicht versauern.Jetzt muss sich nur noch Stephanies von Moskitos deformierter und juckender Körper etwas erholen!


    Celestún...
    ...et la douceur de vivre

    Celestún est un petit village de pécheurs muy tranquilo. L'air marin et la plage de sable blanc rendent la température plus supportable. Il fait si chaud! De 12h à 15h, il est presque impossible de faire quoi que ce soit. L'ombre se fait trop rare. C'est l'heure de la sieste.
    Quand vient le soir, la vie reprend son court. Les pêcheurs préparent leurs filets et leurs petites barques à moteur. Certains partent en mer pour une nuit, d'autres pour plusieurs jours. Alors qu'ils filent vers l'horizon au coucher du soleil, nous essayons nous aussi, de taquiner le poisson, sans grand succès, certes, mais le paysage qui s'offre à nous est notre récompense. La nuit tombe rapidement ici. On voit alors apparaitre au loin des myriades de petites lumières. Les pêcheurs sur leurs embarcations nous font deviner dans ce noir profond, la frontière entre ciel et mer. Nous allons goûter au fruit de leur labeur: poisson frits ou grillés, crevettes à la mexicana ou à l'ail...un délice. Ce village me plaît. Il y règne une certaine sérénité. Les gens vivent simplement. Grimpés sur leurs byciclettes, à 4 parfois, les enfants défient l'apesanteur. On les sent libres et heureux. Il faut dire à ce sujet qu'il fait bon être un enfant au Mexique.
    En bande ou en famille, il y a beaucoup de tendresse dans ce petit monde. Les mexicains sont très calins, femmes comme hommes, ils se cajolent beaucoup.

    Celestún...
    ...découverte d'un écosystème : oiseaux -> moustiques -> touristes

    Celestún est aussi un paradis pour les oiseaux. Située entre une lagune et l'océan, cette réserve ornitholgique accueille plus de 230 espèces différentes. Mais ce sont les colonies de flamands roses les grandes vedettes du coin, loin devant les pélicans gris et autres martins pêcheurs multicolores.
    Mais cette faune exceptionnelle attire un autre type de migrateurs, les touristes. Ceux-ci s'installent plutôt dans les hôtels et autres infrastructures de Celestun qui commencent à fleurir autour de la plage. J'espère seulement qu'ils ne viendront pas trop troubler la tranquillité et l'équilibre de cet endroit magique. Il faut dire que cette espèce, dont nous faisons bien sûr partie, participent d'une certaine manière à cet écosystème : Les oiseaux se nourrissent d'insectes (et de poissons) comme chacun sait, qui se multiplient allègrement dans la lagune, d'autant plus qu'ils trouvent à proximité du sang bien frais toujours renouvelé! Les moustiques sont en effet particulièrement féroces. J'en ai fait l'expérience : après une centaine de piqûres, je n'en pouvais plus, il me fallait quitter ce paradis. La nature sait bien se protéger parfois!!

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