Monday, March 12, 2007

Eine Nacht im Hängemattenfieber
oder Chichen Itza mit Rückenschmerzen

Wir nähern uns der Karibikküste! Doch noch ein kurzer Zwischenstopp (um dem Touristenprogramm artig zu folgen!) im kleinen Dorf Piste, gleich neben Chichen Itza. Noch eine verlassene Maya-Tolteque-Stätte. Laut Reiseführer befand sich hier zwischen 600 und 1200 n.Chr. das Machtzentrum der Maya und später Tolteque. Von hier aus wurde die Politik über den gesammten mesoamerikanischen Raum gesteuert. Doch was davon heute übrig geblieben ist, lässt unsere Herzen nicht besonders hoch schlagen. Vielleicht sollte man noch keine Stätte gesehen haben (und anschliessend am besten auch keine mehr sehen) um dieses Ereignis wirklich geniessen zu können.

Der Hauptgrund für die hohe Besucherzahl ist das naheliegende Cancún, DAS mexikanische Ferienparadies à la Disneyland oder Mallorca der Yucatan-Halbinsel. Absolut uninteressant für jemanden, der ernsthaft uns bewusst reisen möchte. Über die Stätte gibt es von unserer Seite aus nicht viel zu erzählen, dafür sorgt die allabendliche, effektreiche und etwas überambitionierte Licht- und Tonshow, oder das weitreichende WWW.

Was dieser Aufenthalt wirklich Spannendes für uns bereit hielt, war die erste Nacht in unserer neuen Hängematte. Da wir ja einen so unglaublich hohen Preis dafür gezahlt haben, reichte unser Geld nur für ein Einzelexemplar, die wir nun zu zweit beschlafen durften. Die Mexikaner machen dies ja angeblich jede Nacht. Doch müssen sie dafür sicherlich eine gewisse Technik besitzen, die uns noch unbekannt ist. Denn der nächste Morgen sollte sich als ein kleines Desaster für unsere Gelenke heraustellen.
Ich glaube, dass die zweite (und hoffentlich günstigere) Hängematte nicht lange auf sich warten lassen wird!


Chichen Itza

Avant d'atteindre la côte caraïbe, nous décidons de passer par Chichen Itza.
C'est, selon notre guide "le site maya le plus célèbre et le mieux restauré de la péninsule du Yucatan". Pour tout touriste qui se respecte, il semble incontournable. Pourtant c'est celui qui nous impressionne le moins malgré une conception architecturale très intéressante. Mais il nous est malheureusement impossible d'y monter. Trop périlleux !!
Une des particularités de ce site réside dans la position de ces édifices qui est liée à la position des étoiles et du soleil. Ainsi, à l'équinoxe du printemps et de l'automne par exemple, on voit apparaître, par un jeu d'ombre et de lumière, un serpent qui monte ou descend le long de la pyramide centrale. C'est ce fameux serpent à plume, Kukulcán, l'un des dieux principaux de la mythologie maya - toltèque.
Concernant le calendrier maya, admiré pour sa grande précision mais aussi sa complexité, nous n'en apprendrons que peu de chose. Le musée du site est fermé.

Le plus marrant dans cette courte étape restera finalement notre première nuit passée, à DEUX, dans notre hammac ! Il est clair qu'on manque un de technique ! A suivre...

(Slideshow)

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