Monday, May 07, 2007

Schnaufend und mit schmerzendem Knie

Der Abschied von der Familie zieht sich etwas in die Länge und Mist! Wir haben die Fotos für Adeleidas Gästealbum vergessen. Jetzt müssen wir aber wirklich los. Schnell noch einen dicken Abscjiedsdrücker von Marcia, und weiter mit fünf Stunden Busfahrt. Dann erreichen wir Panajachel, wo wir nur fix ein Boot besteigen, welches uns dann in San Pedro absetzt.

Wir warten auf ein atemberaubendes Panorama des Atitlán-Sees, doch behindert ein Nebelschleier unsere Sicht, und wir können die Umrisse des Sees nur erahnen. Es stellt sich heraus, dass sich die ideale Saison für Fotos eher um die Jahreswende befindet.

Vor einigen tausend Jahren kam es zu einer gewaltigen Vulkanexplosion, die Gestein bis nach Florida geschleudert hat. Das dabei entstandene Loch hat sich mit Wasser gefüllt und wurde See Atitlán getauft. Heute schmücken noch drei Vulkane die Ufer. Die Gegend wurde in den 60er Jahren von amerikanischen Hippietouristen entdeckt und sofort zur ihrer Hauptbasis in Guatemala erklärt. An jeder Ecke kann man an Yogakursen teilnehmen oder sich von verschiedensten Massagen verwöhnen lassen. Ein paar Gramm Marihuana oder Kokain werden einem ebenfalls gelegentlich angeboten. San Pedro, am Fusse des gleichnamigen Vulkans, stellt sich als eine Partymeile heraus. Ein eigenartiger Schlag von Touristen tummelt sich durch die Strässchen. Wir fühlen uns ziemlich fehl am Platz zwischen den jungen und partygeilen Menschen. Doch behalten die Einwohner trotz der Touristenüberflutung erstaunlicherweise ihren gutmutigen Charme und grüssen mit einem warmherzigen Lächeln. Das versöhnt uns immer wieder ein wenig.

Am dritten Tag strten wir unser wahres Abenteuer. Fünf Kilometer Marsch und 1.400 Mater Höhenunterschied bis zum Gipfel des Vulkans. Und es steigt, und steigt, und steigt und hört nicht mehr auf zu steigen. Bis zum Schluss durchwandern wir alle vorstellbaren und unvorstellbaren Bewusstseinszustände! Wo ist sie nur hin, unsere sportliche Kondition? Auch der Rückweg besitzt seine Tücken und stellt unsere rostigen Kniescheiben gewaltig auf die Probe.

Mit Muskelkater und Knieschmerzen verbringen wir die Tage bis zum Abflug im Ausnahmezustand. "Snake II" heisst unsere Langeweile vertreibende Aktivität und befindet sich auf unserem Handy. Rekorde überschlagend, bewegen wir uns dem Wahnsinn nahe, dem stupiden Spiel verfallen!

Für noch weniger Inspiration sorgte die erschreckende Nachricht über den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Wie kann nur Nicolas Sarkozy in das höchste Amt gewählt werden? Schwierige Zeiten für Kultur, soziale Sicherheit, Ausbildung und internationale Beziehungen für die nächsten fünf Jahre! Es ist ein enttäuschender Moment, wenn man feststellen muss, das fast 54% der Französinnen und Franzosen für einen arroganten, in sich selbst verliebten Grössenwahnsinnigen stimmt. "Für ein Frankreich mit mehr Autorität, Arbeit und Moral." Na herzlichen Glückwunsch Herr Präsident. Mal sehen was die zurückgeführten Immigranten, die zu Zwangsarbeit und Kleinstlohn gezwungenen Arbeitslosen und die von einem zukünftig privaten Schulsystem ausgeschlossene Masse zu diesen Grundprinzipien sagen werden!

De Nebaj au trou noir...

Le départ de Nebaj paraissait plus facile pour nous que pour nos amis. "C'est toujours plus facile pour celui qui part que pour celui qui reste" comme on dit! Nous sommes pourtant bien ici nous pourrions encore prolonger notre séjour, comme ils nous le suggèrent à maintes reprises. Mais nous voulons aussi découvrir le sud et la région volcanique du Lac Atitlan avant d'entamer notre retour vers le Mexique.
Après de chaleureuses embrassades et 5h de route nous arrivons à Panajachel. Le panorama magnifique sur le lac que nous attendions n'est pas au rendez-vous, en cette saison des pluies, la brume est très épaisse.
Nous traversons le lac pour atteindre San Pedro - petite ville touristique au pied du volcan du même nom.
Bon, là, on doit se réadapter. Ici, c'est le paradis des babos (heureusement, ils ne sont pas encore tous arrivés!):cours de yoga, massages, saunas, bars -restos à gogo et drogues en tout genre sont à notre disposition...finalement, on se demande si on aurait pas du rester à Nebaj!, on est un peu décalé!
En 4 jours d'ennuis et de manque d'inspiration, on aura quand même réussi à faire une excursion jusqu'au sommet du volcan. Nous mettrons 3 jours à nous en remettre : plutôt abrupte la montée et la descente aussi d'ailleurs!

San Pedro ne nous aura donc pas séduit malgré l'extrême gentillesse des habitants.Nous passons alors sur l'autre rive à San Marco. C'est un peu plus tranquille mais l'esprit est quasiment le même. Nous y passerons la soirée avec deux français plutôt marrants, installés ici depuis 20 ans. Ensemble, on essaye tant bien que mal d'avaler la nouvelle de l'après-midi!! On en revient pas : Qui sont ces français qui souhaitent revenir au temps du paternalisme autoritaire et plonger tête baisser vers un néo-libéralisme à l'américaine ?? Notre vie va changer, je crois...Vais-je pouvoir continuer à travailler dans la culture? ou faudra-t-il que je devienne marchande de cacahuettes??? Il est en tout cas temps pour moi de m'engager plus à fond pour mes idéaux politiques. J'ai l'intention de lutter
contre cette France conservatrice, individualiste, impérialiste et raciste!!!


(Slideshow)

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