Tuesday, June 05, 2007

Mazunte

De Oaxaca, nous partons poser nos pénates sur la plage de Mazunte, dans l'auberge de Carlos Einstein, un chaman une peu déjanté!
Ah....On est bien, qu'est-ce qu'on est bien! On se sent ici comme chez nous. Dès notre arrivée, Carlos nous propose un échange : nos nuits gratuites pour des cours de Photoshop. Tous les soirs au coucher du soleil, Carlo tente alors de le lui apprendre pour qu'il puisse faire ses flyers et autres affiches... tout seul! Bon, c'est pas gagné!!

Nous faisons ici la connaissance d'un couple français Anne-Caroline et Fabio et de leur bébé Marek. Ensemble nous savourons la douceur du farniente. Des concerts s'improvisent le soir : guitarre, jumbey, maracasse...

Nous profitons aussi beaucoup de la mer entre baignade quotidienne et un tour en lancha pour aller observer les tortues de mer, dauphins et autres poissons multicolors. Il faut juste avoir un peu le pied marin! Ça tangue pas mal. Carlo, d'ailleurs, a généreusement nourri les poissons!

Nos amis s'en vont. Et nous décidons de rester plus longtemps malgré l'annonce de l'ouragon "Barbara" qui finalement ne viendra pas troubler notre sérénité.

Ah..., non mais vraiment qu'est-ce qu'on est bien chez Carlos! on en oublie le temps et ca fait déjà 12 jours qu'on est ici.

Einsteins Traum

Daran musste ich denken, nicht ständig, doch von Zeit zu Zeit bei schweifenden Gedanken. Ein Buch des englischen Physiker Stephen W. Hawking, ein vermeintlicher Versuch zur Vereinigung des Mikrokosmos mit dem Makrokosmos. Die Überbrückung von Zeit und Raum, verpackt in einer einzigen Formel, oder besser noch: die allumfassende Weltformel! In sich verdrehte, zehndimensionale Superstrings zum Verständnis der Paralleluniversen, Wurmlöcher und Elementarteilchen mit Überlichtgeschwindigkeit. Zeitreisen im gekrümmten Raum.

Doch gibt es einen anderen Ansatz, eine neue Theorie und gleichzeitig älter und vollkommener als es unser diletantischer Geist fassen könnte. Ihr Verkünder: Carlos Einstein, Schaman und Führer durch das intergalaktische Reisen, fühlt deine Schwingungen und Energieströme und leitet sie in die richtigen Bahnen. Nebenbeschäftigung: Herbergsvater in Mazunte, Oaxaca!

Gerade mal 500 Meter Luftlinie trennen uns von der Punta Cometa, eine Art Minihalbinsel, der südlichste Punkt Mexikos. Dieser dient seit Urzeiten als astronomischer Beobachtungsort. Hier ist es möglich Sonnenauf- und -untergang zu beobachten, ein mystischer Ort laut Carlos, dessen Schwingungen die Umgebung mit vollkommener Energie durchdringt. Aber vielleicht liegt es auch an der von strahlender Sonne und frischem Wind durchsetzten Luft, oder dem immer wiederkehrenden, regelmässigen Rauschen des Meeres, der Pulsschlag des Ozeans, dass die Gemüter unbeschwerter, ja geradezu unbekümmert und mit vollem Herzen, Zeit und Raum im Stillstand, ihr Leben leben.

Freunde begleiten uns durch diese Zeitschleuse. Fabio und Ana-Caroline mit ihrem 2-jährigen Sohn Marek, ebenfalls aus Paris, geniesen ihre zweite Urlaubshälfte um sich anschliessend in Venezuela niederzulassen. Zusammen mit Benoît improvisieren wir ein kleines aber vielseitiges Konzert. Blues, französische und lateinamerikanische Chansons und ein wenig Mamusch wecken in mir wieder die Lust aufs Gitarrespielen. Wie in einer Parallelwelt durchreist man längst vergessene Leidenschaften. Pierre schliesst sich unserer Gesellschaft an und wir vertreiben unsere Zeit mit Domino- oder Schachspiel. Doch neben den zahlreichen Franzosen gibt es noch weitere Begleitung aus Deutschland, Kanada, Mexiko oder dem Baskenland.

Wir alle erleben den Zauber Carlos, geniesen ihn in vollen Zügen und zögern die Abreise hinaus. Noch zwei Tage länger, dann aber wirklich! Wir reisen durch gekrümmten Raum, auf und ab gehen die Wellen, und wir schwimmen mit den Meeresschildkröten und Delphinen. Ich fühle mich wie ein in sich verdrehtes, zehndimensionales Superstring. Mein Magen würgt, mein Kopf stämmt dagegen, meine Muskeln verkrampfen sich. Ich kann nicht mehr reden und meine Finger versteifen sich! Dann endlich heraus damit, und ich liefere den Fischen ein "leckeres" Frühstück. Von den Schildkröte hatte ich nicht wirklich viel, doch was für eine Erfahrung, und man ist sich wieder ein Stückchen näher! Danach gibt es leckeren, selbst geangelten Fisch.

Nach und nach verlassen unsere Freunde die allumfassende Schleuse, haben genug und wollen weiter. Wir zögern immer noch. Selbst Barbara, ein Hurricane, der geradezu auf uns steuert, bringt uns nicht vom Fleck. Doch ändert "sie" ihre Meinung und zerstört vorzugsweise die Chiappas- und Guatemalaküste! Wir ändern unsere Pläne und kaufen unsere Tickets. Carlos werden wir so schnell nicht vergessen, vor allem nicht die unzähligen Stunden voller verzweifelter Versuche, ihm Photoshop zu erklären. Denn auch ein Schaman braucht "gut" gestaltete Werbung. Dies war der Deal für kostenloses Wohnen, ein weitere Grund das Wurmloch vollkommen auszukosten!

(Slideshow)

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